Fachveranstaltung „Circular Economy: Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik“

Circular Economy (Zirkuläres Wirtschaften) ist eine wesentliche Grundlage, Wirtschaftswachstum von Ressourceneinsatz und schädlichen Emissionen zu entkoppeln. Dabei gilt es, sich neben technischen auch wirtschaftspolitischen Herausforderungen zu stellen.

„Circular Economy: Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik“ war das Thema einer Online-Veranstaltung am 27. Mai 2021, zu der die Parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker eingeladen hatte. Nach einer Einführung von Dr. Philipp Steinberg, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik, hielt Prof. Dr. Martin R. Stuchtey, SYSTEMIQ / Universität Innsbruck, eine Keynote zur Circular Economy als wirtschaftspolitisches Chancen- und Handlungsfeld. In den folgenden Vorträgen beschäftigte sich Silke Hossenfelder, Leiterin der Grundsatzabteilung des Bundeskartellamts, mit kartellrechtlichen Fragen der Nachhaltigkeit, erläuterte Ilse Beneke, Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung, Aspekte aus Sicht der der öffentlichen Beschaffung und stellte Dr. Konstantin Kolloge, stellv. Leiter der Geschäftsstelle Reallabore im BMWi, Reallabore als Testräume für Innovation und Regulierung vor. Zum Abschluss diskutierten in einer virtuellen Podiumsdiskussion Nora Sophie Griefahn, Geschäftsführende Vorständin, Cradle to Cradle NGO, Bernd Reifenhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik, und Peter Kurth, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft.