Veranstaltung - Industrie 4.0

ABGESAGT - Die Hannover Messe 2020

Einleitung

  • 13.07.2020 - 17.07.2020

  • Messegelände Hannover

Keyvisual zur Veranstaltung Das BMWi auf der Hannover Messe 2020

© BMWi

Abgesagt durch Veranstalter aufgrund einer Untersagungsverfügung der Region Hannover.


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentiert sich auch 2020 auf der Hannover Messe. Die Weltleitmesse der Industrie steht dieses Jahr unter dem Leitthema "Industrial Transformation“.

Auf dem Stand des BMWi erwarten Sie wieder Produkte und Projekte sowie ein umfangreiches Beratungsangebot über verschiedene Förderprogramme und Initiativen des BMWi.

Die Themen des BMWi auf der Hannover Messe 2020 unter dem Motto „Aus Ideen werden Innovationen“

Mittelstand und Industrie sind wichtige Motoren für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Die Sicherung ihrer Innovationsfähigkeit ist daher von großer Bedeutung. Das BMWi unterstützt die Innovationskraft und Forschungsumsetzung durch Technologietransfer, Initiativen, Förderprogramme und Netzwerke. Auf dem Messestand präsentieren sich Unternehmen und Institutionen mit aus verschiedenen BMWi-Programmen und Initiativen geförderten Projekten. Der Messestand gliedert sich in die Bereiche: Innovationsmotor – Denkfabrik – Fertigungsstraße – Marktplatz und zeigt darin unter dem Motto „Aus Ideen werden Innovationen“ Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien: Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise von der ersten Idee für ein Projekt bis hin zur Markteroberung durch das reife Produkt.

Im Bereich „Innovationsmotor“ erfahren Interessierte alles über die individuellen Fördermöglichkeiten des BMWi, die auf die unterschiedlichen Anforderungen der Projektvorhaben zugeschnitten sind. Die Existenzgründungs- und Förderberatung des BMWi informiert und bietet Einstiegshilfen bei einer geplanten Existenzgründung – sowohl finanziell als auch durch zahlreiche Netzwerke. Darüber hinaus stehen verschiedene Ansprechpersonen mit ihrem spezifischen Know-how für Gespräche zu Themen wie Herausforderungen der Digitalisierung, Elektromobilität oder Fachkräftesicherung zur Verfügung. Lernen Sie zum Beispiel, wie durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz Ihre Suche nach qualifiziertem Personal einfacher werden kann!

In der „Denkfabrik“, der „Fertigungsstraße“ und dem „Marktplatz“ präsentieren die Projekte – je nach Entwicklungsstand - ihre Konzepte und Ideen, stellen Prototypen und Modelle in der Testphase vor, demonstrieren ihre Innovationen und geben Auskunft über die Entwicklung und den Markteintritt ihrer Produkte. Inhaltliche Schwerpunkte der am Stand vorgestellten Projekte sind unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Industrie 4.0, Elektromobilität und Batterien, die von der Programmierung humanoider Roboter über die Digitalisierung von Produktionsprozessen bis hin zu digitalen Vernetzungsmöglichkeiten reichen.

Beratungsmöglichkeiten im Detail

Im Bereich Innovationsmotor möchte das BMWi darstellen, wie es mit seinen Aktivitäten die Innovationskraft der Wirtschaft anregen und Impulse geben kann. Sie können sich informieren über:

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) ist das Kompetenzzentrum für alle gewerblichen Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs und steht damit für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft.

Angesichts der wachsenden Bedeutung des Gemeinsamen Marktes in der Europäischen Union sowie des wachsenden Handels mit Staaten außerhalb der EU gewinnt auch die Kooperation auf europäischer und internationaler Ebene für das DPMA an Bedeutung.

Die Digital Hub Initiative soll zur Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort beitragen. Hierfür fördert die Initiative den Aufbau und die Vernetzung zwölf Digitaler Hubs mit spezifischen Themenschwerpunkten. Unter der gemeinsamen Dachmarke „de:hub“ entsteht durch die enge Kooperation zwischen Start-ups, etablierter Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Experten ein einzigartiges, innovatives Netzwerk. Um Gründer und Investoren aus dem Ausland für den Digitalstandort Deutschland zu gewinnen, werden in den zwölf Hubs konkrete Programme für die Herausforderungen der Digitalisierung entwickelt.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des BMWi zur Elektromobilität umfassen alle Komponenten der Elektromobilität. Dazu zählen die Themen Antriebstechnik, Batterieforschung, Standardisierung, Wertschöpfungskette, Netzintegration sowie die intelligente Abrechnung von Strom an Ladesäulen und Infrastruktur. Mit den unterschiedlichen Technologieprogrammen "IKT für Elektromobilität“, „Elektro-Mobil“, „Saubere Luft“, „ELEKTRO POWER II“ und „ATEM“ identifiziert und fördert das BMWi Anwendungen und Verfahren für E-Fahrzeuge und den Aufbau und Netzintegration von Ladeinfrastruktur. Um Wertschöpfungsketten zu stärken und Umweltvorteile zu erschließen, werden skalierbare Fertigungsverfahren ebenso unterstützt wie die Verbesserung der Ladeinfrastruktur und die Integration von E-Nutzfahrzeugen in ganzheitliche Logistik-Konzepte. Die Ergebnisse minimieren Netzausbaukosten, optimieren die Produktion und ermöglichen neue Fahrzeugtechnik, neue Plattformen sowie neue Flotten- und Logistikkonzepte.

Darüber hinaus präsentieren sich drei von sechs Behörden aus dem Geschäftsbereich des BMWi auf dem Messestand: die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Diese drei Behörden zeigen dort ihre Rolle in komplexen Prozessen, z.B. bei der Gewinnung von Rohstoffen, die für die Steigerung von Elektromobilität benötigt werden.

Ob Gründung, Wachstum, Innovation, Energieeffizienz oder Globalisierung – mit einem umfangreichen Instrumentarium an Förderangeboten unterstützt BMWi insbesondere mittelständische Unternehmen: Zuschüsse, Bürgschaften, Beteiligungen, Förderkredite. Experten informieren und beraten zu den Fördermöglichkeiten, der erfolgreichen Beantragung der Fördermittel sowie zu Fragen der Unternehmensgründung und –führung.

Mit „EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ fördert das BMWi Maßnahmen zur Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit und zur Stärkung des Unternehmergeistes an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Studierende, Absolventen/innen und Wissenschaftler/innen sollen für Gründungen sensibilisiert, motiviert und qualifiziert werden. Das EXIST-Programm setzt in der Vorgründungsphase von Unternehmensgründungen und umfasst drei Förderprogrammlinien: "EXIST-Gründungskultur (inkl. Fördermaßnahme EXIST-Potentiale)", "EXIST-Forschungstransfer" und "EXIST-Gründerstipendium".

Beratung und Unterstützung von Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsstellen (sog. Passgenaue Besetzung) und bei der nachhaltigen Integration von Geflüchteten in den Betrieb (sog. Willkommenslotsen) tragen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs bei. Durch ein bundesweites und niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot erhalten Unternehmen kompetente Hilfestellung bei der nachhaltigen Besetzung freier Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit unterschiedlichsten Bewerbergruppen.

Die Förderberatung des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Forschende Unternehmen können sich insbesondere an den Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung des Bundes wenden.

Mit diesen branchen- und themenoffenen Programmen fördert das BMWi anwendungsorientierte Projekte von Forschungseinrichtungen und -vereinigungen im Interesse von KMU’s. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) erleichtert KMU den Zugang zu praxisorientierter Forschung. Sie können Projektideen einreichen und begleiten und steuern die Forschungsprojekte mit.

Das Programm Innovationskompetenz (INNO-KOM) fördert innovative, technisch risikobehaftete Forschungsvorhaben gemeinnütziger externer Forschungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen. Förderfähig sind marktorientierte FuE-Projekte, Vorlaufforschung und investive Vorhaben für eine bessere wissenschaftlich-technische Infrastruktur.

Die mit den Projekten erzielten Forschungsergebnisse können die KMU für neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen nutzen.

Die BMWi-Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" schafft seit ihrer Gründung 2011 konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Bewusstseins für IT-Sicherheit speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen. Die Initiative ist Bestandteil der Digitalen Agenda der Bundesregierung und als gemeinsame Initiative mit der Wirtschaft konzipiert. Die Initiative bündelt die bestehenden Aktivitäten von herstellerneutralen IT-Sicherheitsinitiativen unter einer Dachmarke und erarbeitet konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des deutschen Mittelstandes. Mit der Initiative fördert das BMWi konkrete Unterstützungsprojekte zur IT-Sicherheit für KMU.

Das neue Investitionszuschussprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ unterstützt KMU und Handwerksbetriebe in zwei Modulen: Erstens bei Investitionen in digitale Technologien, insbesondere Hard- und Software, sowie zweitens bei Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter zu Digitalthemen. Voraussetzung für die Förderung in einem oder beiden Modulen ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Dieser beschreibt den Ist-Zustand, das geplante Digitalisierungsvorhaben und die dadurch erstrebten Verbesserungen.

Ziel des Programms ist, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern und den KMU subjektiv neue Geschäftsmodelle zugänglich zu machen. Dies soll die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärken. Außerdem sollen die Mitarbeiter befähigt werden, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und neue Investitionen im Unternehmen anzustoßen.

INVEST bringt Start-ups und private Investoren zusammen, die an mutige Ideen glauben. Das Förderprogramm mobilisiert mehr privates Wagniskapital von Business Angels und hilft somit Start-ups dabei, leichter einen Investor zu finden.

Das Portal der Bundesregierung unter der Federführung des BMWi make-it-in-germany.com versorgt seit November 2018 arbeitssuchende ausländische Fachkräfte und potentielle Arbeitgeber/innen mit umfassenden Informationen über eine legale Einwanderung zur Arbeitsaufnahme in Deutschland.

Am 1. März 2020 tritt außerdem das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Gebündelt werden im Portal alle Informationen der Bundesregierung und ihrer Partner/innen im Ausland.

Im Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ werden vorrangig KMU dabei unterstützt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu nutzen. Es werden technisch exzellente, wirtschaftliche und gut nachahmbare (Pilot-) Lösungen entwickelt. Transferpartner/innen und Multiplikatoren helfen, diese Lösungen in die Breite des Mittelstands zu tragen. Finanziert werden Maßnahmen der Sensibilisierung und des Know-how-Transfers für die Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen bzw. Wertschöpfungsketten. Die Einführung von eBusiness und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird unterstützt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, insbesondere KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Die Entwicklung digitaler Technologien schreitet weltweit in Hochgeschwindigkeit voran. Sie geht mit einer rasant verlaufenden Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft einher und verändert tiefgreifend die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Dabei entstehen immer mehr Daten durch Verbraucher und Geräte, die automatisch analysiert und zu "Smart Data" verarbeitet und kombiniert werden können. Die Kombination dieser Daten eröffnet die Chance, daraus neue intelligente Dienste zu schaffen, sogenannte Smart Services.

Das BMWi will mit den Förderprogrammen "Smart Service Welt" und "Smart Service Welt II" wesentliche Beiträge dazu leisten, dass die deutsche Wirtschaft die Digitalisierung als Chance versteht und gestalterisch nutzt.

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das BMWi marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland.

Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen dieses größten BMWi-Förderprogramms ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich.

Es gibt aber noch mehr BMWi auf der Hannover Messe zu entdecken:

Leaders‘ Dialogue der Plattform Industrie 4.0 am 21. April 2020 (wird verschoben)

Die digitale Vernetzung treibt die Entwicklung globaler digitaler Ökosysteme unablässig voran. Gleichzeitig werden die globalen Handelsbeziehungen durch protektionistische Regulierungen und nationale Handelsstrategien in Frage gestellt. Eine Positionierung in diesem Spannungsfeld globaler Handels- und Wirtschaftsmechanismen sowie der offene Diskurs zur Ausgestaltung grenzüberschreitender digitaler Souveränität, Interoperabilität und Nachhaltigkeit ist für die Industrie unabdingbar.

Im Fokus des diesjährigen Leaders’ Dialogue steht deshalb die Diskussion zur Umsetzung des in 2019 von der Plattform Industrie 4.0 präsentierten „Leitbild 2030 für Industrie 4.0“. Im internationalen Austausch werden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Spannungsfelder und die Lösungsoptionen auf dem Weg zur Umsetzung des Leitbildes diskutieren. Dazu zählt auch eine Diskussion rund um das Projekt „GAIA-X“, eine europäische Dateninfrastruktur der nächsten Generation.

Der Leaders‘ Dialogue findet am 21. April 2020 von 10-12 Uhr auf dem Messegelände im Convention Center (Saal 1) statt.

First Lightweighting Summit am 21. April 2020 (wird verschoben)

Leichtbau zählt zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Er steht für ein einfaches Prinzip: weniger Gewicht, weniger Energie und Emissionen und mehr Funktionalität. Darüber hinaus ist Leichtbau ein starker Innovationstreiber, der zur Steigerung von Ressourcen- und Energieeffizienz entscheidend beitragen kann. Das ist gleichermaßen wichtig für die Umwelt, unser Klima und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Damit kommt der Zukunftstechnologie Leichtbau eine wichtige Rolle zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu.

Um der Vielseitigkeit des Leichtbaus eine Plattform zu geben, richtet das BMWi den 2. Lightweighting Summit aus. Der Lightweighting Summit findet auf internationalem Parkett am 21.04.2020 von 14.00 bis 17.00 Uhr im Rahmen der HANNOVER MESSE statt. Themen bei diesem internationalen Spitzentreffen von Politik, Wirtschaft und Forschung sind die Bedeutung des Leichtbaus, die Wettbewerbssituation im internationalen Vergleich sowie die stärkere europäische Vernetzung in der Schlüsseltechnologie Leichtbau.

Ein Projekt aus diesem Bereich finden Sie außerdem auf unserem Messestand.

Junge Innovative Unternehmen

Mit einer eigenen Förderrichtlinie fördert das BMWi außerdem die Teilnahme junger innovativer Unternehmen an Messen. Die geförderten Unternehmen zeigen ihr Spektrum auf eigenen Messeständen in Halle 17 (Digital Eco Systems).

Partnerland Indonesien

Ein Land steht jedes Jahr im Fokus der Weltleitmesse der Industrie. Das Partnerland der HANNOVER MESSE 2020 ist Indonesien. Das rohstoffreiche Land ist Teil des südostasiatischen Staatenbundes Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) und stellt dort die mit Abstand größte Volkswirtschaft.

Mehr Informationen zu Indonesien stellt Ihnen Germany Trade and Invest, hier bereit.

Im sog. Forum (Bühnenprogramm) auf dem BMWi-Messestand wird auch das Partnerland Indonesien am 22. April 2020 (TERMIN wird verschoben) eine Rolle haben. Mehr zum Bühnenprogramm finden Sie in Kürze hier.

Weitere Informationen zur Hannover Messe finden Sie unter www.hannovermesse.de.