Veranstaltung - Industrie 4.0

Das BMWi auf der Hannover Messe 2019

Einleitung

  • 01.04.2019 - 05.04.2019

  • Messegelände Hannover

Keyvisual zur Hannover Messe

© BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentiert sich auch 2019 auf der Hannover Messe. Die Weltleitmesse der Industrie steht dieses Jahr unter dem Motto „Integrated Industry – Industrial Intelligence“. Damit widmet sich die Messe Themen, die bereits heute in nahezu allen Lebensbereichen gegenwärtig sind und zukünftig an Bedeutung gewinnen: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen.

Auf dem Stand des BMWi erwarten Sie zahlreiche Produkte und Projekte sowie ein umfangreiches Beratungsangebot.

Die Themen des BMWi auf der Hannover Messe 2019 unter dem Motto „Aus Ideen werden Innovationen“

Mittelstand und Industrie sind wichtige Motoren für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Die Sicherung ihrer Innovationsfähigkeit ist daher von großer Bedeutung. Das BMWi unterstützt die Innovationskraft und Forschungsumsetzung durch Technologietransfer, Initiativen, Förderprogramme und Netzwerke. Auf dem Messestand präsentieren sich Unternehmen und Institutionen mit aus verschiedenen BMWi-Programmen und Initiativen geförderten Projekten.

Unter dem Motto „Aus Ideen werden Innovationen“ präsentieren sich am BMWi-Messestand Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Der Messestand greift diese Stadien auf: Er gliedert sich in die Bereiche: Innovationsmotor – Denkfabrik – Fertigungsstraße – Marktplatz.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die verschiedenen Entwicklungsstadien der Projekte – von der ersten Idee bis hin zur Markteroberung.

Im Bereich „Innovationsmotor“ erfahren Interessierte alles über die individuellen Fördermöglichkeiten des BMWi, die auf die unterschiedlichen Anforderungen der Projektvorhaben zugeschnitten sind. Die Förderberatungen des BMWi und des Bundes informieren und bieten Einstiegshilfen bei einer geplanten Existenzgründung – sowohl finanziell als auch durch zahlreiche Netzwerke. Darüber hinaus stehen verschiedene Ansprechpartner mit ihrem spezifischen Know-how für Gespräche zu Themen wie Herausforderungen der Digitalisierung, Elektromobilität oder Energieeffizienz zur Verfügung.

In der „Denkfabrik“, der „Fertigungsstraße“ und dem „Marktplatz“ präsentieren die Projekte – je nach Entwicklungsstand - ihre Konzepte und Ideen, stellen Prototypen und Modelle in der Testphase vor, demonstrieren ihre Innovationen und geben Auskunft über die Entwicklung und den Markteintritt ihrer Produkte. Inhaltliche Schwerpunkte der am Stand vorgestellten Projekte sind unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Industrie 4.0, Elektromobilität und Energie, die von der Programmierung humanoider Roboter über die Digitalisierung von Produktionsprozessen bis hin zum Einsatz von Elektro-Mobilität und Angebot digitaler Dienstleistungen, der „Smart Services“ reichen.

Die vielfältigen Beratungsmöglichkeiten im Detail

Im Bereich Innovationsmotor möchte das BMWi mit seinen Aktivitäten die Innovationskraft der Wirtschaft anregen und Impulse geben. Sie können sich informieren über:

Im Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ werden vorrangig KMU dabei unterstützt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu nutzen. Es werden technisch exzellente, wirtschaftliche und gut nachahmbare (Pilot-) Lösungen entwickelt. Transferpartner und Multiplikatoren helfen, diese Lösungen in die Breite des Mittelstands zu tragen. Finanziert werden Maßnahmen der Sensibilisierung und des Know-how-Transfers für die Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen beziehungsweise Wertschöpfungsketten. Die Einführung von eBusiness und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird unterstützt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, insbesondere KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das BMWi marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland.

Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen dieses größten BMWi-Förderprogramms ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich.

Mit dem Programm EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft fördert das BMWi Maßnahmen zur Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit und zur Stärkung des Unternehmergeistes an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Studierende, Absolventen und Wissenschaftler sollen für Gründungen sensibilisiert, motiviert und qualifiziert werden. Das EXIST-Programm ist Bestandteil der "Hightech-Strategie" des BMWi und besteht aus den drei Programmsäulen "EXIST-Gründungskultur", "EXIST-Forschungstransfer" und "EXIST-Gründerstipendium".

Das Programm „go-cluster” ist die clusterpolitische Exzellenzmaßnahme des BMWi und unterstützt Clustermanagement-Organisationen bei der Weiterentwicklung ihrer Innovationscluster. go-cluster vereint derzeit knapp 90 Innovationscluster aus allen Regionen Deutschlands. Sie sind Vorreiter für Innovationen und spiegeln die technologische Bandbreite Deutschlands wider.

Die umweltfreundlichste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst erzeugt werden muss. Eine echte Energiewende kann deshalb nur gelingen, wenn es gelingt, die Energieeffizienz zu steigern. Deswegen führt das BMWi die Kampagne „Deutschland macht’s effizient“ fort. Sie richtet sich gleichermaßen an private Verbraucher, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Diese Zielgruppen sollen zu Investitionen in das Energiemanagement von Unternehmen, die Optimierung von Prozessen und Anlagen sowie die Sanierung von Gebäuden motiviert werden.

Ob Gründung, Wachstum, Innovation, Energieeffizienz oder Globalisierung – mit einem umfangreichen Instrumentarium an Förderangeboten unterstützt das BMWi insbesondere mittelständische Unternehmen: Zuschüsse, Bürgschaften, Beteiligungen, Förderkredite. Experten informieren und beraten zu den Fördermöglichkeiten, der erfolgreichen Beantragung der Fördermittel sowie zu Fragen der Unternehmensgründung und –führung.

Die Förderberatung des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Forschende Unternehmen können sich insbesondere an den Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung des Bundes wenden.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) ist das Kompetenzzentrum für alle gewerblichen Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designsund steht damit für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft.
Angesichts der wachsenden Bedeutung des Gemeinsamen Marktes in der Europäischen Union sowie des wachsenden Handels mit Staaten außerhalb der EU gewinnt auch die Kooperation auf europäischer und internationaler Ebene für das DPMA an Bedeutung.

Das BMWi fördert mit den Technologieprogrammen „Smart Service Welt I“ und „Smart Service Welt II“ insgesamt knapp 40 Projekte, die neue Anwendungsbereiche für intelligente Dienste erschließen sollen. Im Technologieprogramm Smart Service Welt I werden zukunftsweisende digitale Technologien mit dem Ziel erprobt, den Transfer der Technologien in die Wirtschaft zu beschleunigen. Es soll die Chancen und Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft an konkreten Beispielen deutlich machen, die Rahmenbedingungen der digitalen Transformation verbessern und weitere Unternehmen ermutigen, die fortschreitende Digitalisierung zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Das Technologieprogramm Smart Service Welt II knüpft an die Ergebnisse seines Vorgängerprogramms an und hat ebenfalls die Entwicklung von neuen intelligenten Diensten, so genannte Smart Services, zum Ziel. Ein Schwerpunkt liegt dabei neben Anwendungsfeldern, die bislang unterrepräsentiert sind, auch auf Projekten, die auf die Digitalisierung im ländlichen und kleinstädtischen Raum abzielen.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des BMWi zur Elektromobilität umfassen alle Komponenten der Elektromobilität. Dazu zählen die Themen Antriebstechnik, Batterieforschung, Standardisierung, Wertschöpfungskette, Netzintegration sowie die intelligente Abrechnung von Strom an Ladesäulen und Infrastruktur.

Mit den unterschiedlichen Technologieprogrammen "IKT für Elektromobilität III“ und „Elektro-Mobil“ identifiziert und fördert das BMWi Anwendungen und Verfahren für E-Fahrzeuge. Um Wertschöpfungsketten zu stärken und Umweltvorteile zu erschließen, werden skalierbare Fertigungsverfahren ebenso unterstützt wie die Verbesserung der Ladeinfrastruktur und die Integration von E-Nutzfahrzeugen in ganzheitliche Logistik-Konzepte. Die Ergebnisse minimieren Netzausbaukosten, optimieren die Produktion und ermöglichen neue Fahrzeugtechnik, neue Plattformen sowie neue Flotten- und Logistikkonzepte.

Darüber hinaus präsentieren sich drei von sechs Behörden aus dem Geschäftsbereich des BMWi auf dem Messestand: die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).

Sie zeigen dort ihre Rolle in komplexen Prozessen, zum Beispiel bei der Gewinnung von Rohstoffen, die für die Steigerung von Elektromobilität benötigt werden.


Ein umfangreiches Bühnenprogramm und weitere Events runden das Angebot ab, zum Beispiel:

Bundesweite Clusterwoche vom 2. April bis 11. April und Eröffnung der Clusterwoche am 2. April 2019 auf dem BMWi-Stand

Wenn Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen zusammenarbeiten, entsteht eine Triebfeder für Neues. Cluster sind solche Triebfedern. Sie vereinen regional vielfältige Akteure wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Partner. Die neuen und oft ungewöhnlichen Kooperationen verschiedener Branchen und Wertschöpfungsebenen ermöglichen Innovationssprünge – und dies zunehmend auch über disziplinäre und technologische Grenzen hinweg. Diese Innovationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und den Standort Deutschland. Um die Vielfalt und Leistungsstärke der deutschen Clusterinitiativen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam die Schirmherrschaft für die Clusterwoche 2019 übernommen.

Alle Termine und Veranstaltungen deutscher Clusterinitiativen finden Sie unter www.clusterplattform.de.

Es gibt aber noch mehr BMWi auf der Hannover Messe zu entdecken:

Leaders‘ Dialogue der Plattform Industrie 4.0 am 2. April 2019

Die digitale Vernetzung treibt die Entwicklung globaler industrieller Wertschöpfungsnetzwerke unablässig voran. Gleichzeitig werden die globalen Handelsbeziehungen durch protektionistische Regulierungen und nationale Handelsstrategien in Frage gestellt. Eine Positionierung in diesem Spannungsfeld globaler Handels- und Wirtschaftsmechanismen sowie der offene Diskurs zur Ausgestaltung grenzüberschreitender digitaler Souveränität, Cyber Security und Datenschutz ist für die Industrie unabdingbar.

Im Fokus des diesjährigen Leaders' Dialogue steht deshalb die Diskussion einer Vision Industrie 4.0. Im internationalen Austausch werden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Spannungsfelder und die Lösungsoptionen auf dem Weg zur Umsetzung der Vision diskutieren. Der Leaders' Dialogue findet am 2. April 2019 auf dem Messegelände statt.

First Lightweighting Summit am 2. April 2019

Leichtbau zählt zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Das Leichtbau-Prinzip steht für weniger Gewicht, Energie und Emissionen. Leichtbau ist zudem ein starker Innovationstreiber, der zur Steigerung von Ressourcen- und Energieeffizienz entscheidend beitragen kann. Das ist gleichermaßen wichtig für Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Damit kommt der Zukunftstechnologie Leichtbau eine wichtige Rolle zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu.

Gleichzeitig ist Leichtbau eine Querschnittstechnologie, die eine enge Vernetzung und Kooperation der relevanten Branchen, Materialien und Technologien entlang der Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes erfordert. Um der Vielseitigkeit des Leichtbaus eine Bühne zu verleihen, findet am 2. April 2019 auf der Hannover Messe die erste Veranstaltung zum Thema Leichtbau statt.

Junge Innovative Unternehmen

Mit einer eigenen Förderrichtlinie fördert das BMWi außerdem die Teilnahme junger innovativer Unternehmen an Messen. Die geförderten Unternehmen zeigen ihr Spektrum auf einem eigenen Stand in den Hallen 5-8 (Digital Factory – Internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen).

Partnerland Schweden

Mit Schweden ist ein wirtschaftlich starker Staat aus Europa diesjähriges Partnerland der Messe Hannover. Die Messe wird eine große Chance sein, die Vielfalt und Dynamik der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Schweden zu präsentieren und weiter auszubauen, insbesondere mit Blick auf Networking, Handel, Investments und die seit Januar 2017 bestehende Innovationspartnerschaft (Mobilität, Testbeds, Digitalisierung von KMU, e-Health) zwischen beiden Ländern. Darin bekräftigen sie die Absicht, unter anderem in wirtschaftlichen, politischen und akademischen Bereichen stärker zusammenzuarbeiten.

Im sogenannten Forum (Bühnenprogramm) auf dem BMWi-Messestand wird das Partnerland Schweden am 3. April 2019 eine exklusive Rolle haben. Mehr zum Bühnenprogramm finden Sie in Kürze hier.

Weitere Informationen zur Hannover Messe finden Sie unter www.hannovermesse.de.

Termin:
01.04.2019 - 05.04.2019

Ort:
Halle 2, C28
Messegelände
30521 Hannover

Weiterführende Informationen