Artikel - Konventionelle Energieträger

Projektergebnisse 2004 - 2013

Einleitung

Die Projektergebnisse des BMWi-Atom-U-Boot-Entsorgungsprojekts bei Murmansk werden seit 2004 regelmäßig zusammengefasst. Der Fortschritt wird zudem durch Bilder dokumentiert.

Langzeitzwischenlager und Reparaturhalle

Das Langzeitzwischenlager einschließlich der Reparaturhalle (1.Teilprojekt) wurde 2011 komplett übergeben. Bis Ende 2013 wurden 70 Reaktorsektionen von außer Dienst gestellten und zerlegten Atom-U-Booten der Nordmeerflotte zum Langzeitzwischenlager in der Saida-Bucht transportiert und dort eingelagert. In 2014 werden voraussichtlich weitere 10 Reaktorsektionen sowie Teile eines nuklearen Serviceschiffes eingelagert.
Die Reparaturhalle wurde bestimmungsgemäß betrieben und mehrere Reaktorsektionen mit einem neuen Korrosionsschutz versehen.

Entsorgungszentrum "Saida" für feste radioaktive Abfälle

Ende 2013 wurden die Bauarbeiten zur Errichtung des Gebäudes des Entsorgungszentrums größtenteils abgeschlossen. Restarbeiten erfolgen im 1. Halbjahr 2014. Im gesamten Gebäudekomplex werden die Innenausbau- sowie die Montage- und Installationsarbeiten in den Umfängen Heizung / Sanitär / Elektro- und Leittechnik / physischer Schutz planmäßig fortgesetzt. Die Werksabnahmen der Spezialausrüstung des deutschen und russischen Lieferumfanges sind bis auf wenige Restarbeiten erfolgreich durchgeführt. Die Ausrüstungen werden anschließend zur Baustelle transportiert, damit sie im Jahre 2014 montiert und erprobt werden können. Bis Ende 2014 sollen die Komplexerprobung der Gesamtanlage sowie die planmäßige Übergabe an den russischen Betreiber erfolgen.

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Langzeitzwischenlager und Reparaturhalle

In den Jahren 2010/2011 wurde das Langzeitzwischenlager "Saida" für Reaktorsektionen der Atom-U-Boote, komplett fertig gestellt. Die Übergabe und  die Inbetriebnahme der Reparaturhalle erfolgte am 23. Juni 2011. Die Ausbauarbeiten für die Dockanleger-/Pieranlage zum Schiffsanleger des Langzeitzwischenlagers werden 2011 beendet.

Entsorgungszentrum "Saida" für radioaktive Abfälle

Die Montagearbeiten am Rohbau des Lagerhallenkomplexes verlaufen planmäßig. Die Arbeiten zur Errichtung der Fundamente in den Bereichen Transportkorridor/Caissons /Anbau/Zerlegehalle, sind abgeschlossen. Im September 2011 war Baustart für die Zerlegehalle und für den technologischen Anbau des Lagerhallenkomplexes vom Entsorgungszentrum.

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Langzeitzwischenlager

Im Jahr 2009 wurde der 2. Bauabschnitt des Langzeitzwischenlagers mit insgesamt 58 Lagerplätzen für U-Boot-Reaktorsektionen sowie Sektionen von atomaren Überwasserschiffen fertig gestellt und an die russische Seite übergeben. Damit ist der Bau des Langzeitzwischenlagers mit insgesamt 178 Stellplätzen bis auf die Reparaturhalle für Reaktorsektionen und Restleistungen im Straßenbau im Bereich der Reparaturhalle abgeschlossen. Für die Fertigstellung der Reparaturhalle stehen noch die Fenster- und Türenmontage sowie der Einbau technischer Ausrüstung aus. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2010 geplant. Der noch andauernde Bau der Reparaturhalle hat keine Auswirkung auf die weitere Einlagerung von Reaktorsektionen.

Im Juni 2009 wurden in einem 5. Transport weitere 6 Reaktorsektionen in das Langzeitzwischenlager verbracht und eingelagert. Damit befinden sich mit Stand Ende 2009 insgesamt 33 Reaktorsektionen im Langzeitzwischenlager, wovon 20 aus deutschen Projektmitteln formiert wurden.

Das installierte EDV-gestützte Reststoffverfolgungs- und -kontrollsystem für radioaktive Abfälle wurde durch den russischen Betreiber und die zuständigen Behörden im Oktober 2009 in der Nerpa-Werft und im Langzeitzwischenlager abgenommen und ist in Betrieb. An der Abarbeitung von Restmängeln wird zurzeit gearbeitet.

Entsorgungszentrum Saida für radioaktive Abfälle

Der Schwerpunkt der Bauarbeiten in den nächsten Jahren ist die Errichtung des Entsorgungszentrums. Die hierfür notwendige Baugrundvorbereitung ist weitgehend abgeschlossen und seit Mitte 2009 laufen die Arbeiten zur Herstellung der Fundamente, der Regenwasserkanalisation und der Feuerlöschleitungen. Parallel wurden Ausschreibungen in Russland für den Bau von Stahlbetonfertigteilen für den Hochbau sowie für deutsche und russische Ausrüstungstechnik vorbereitet bzw. durchgeführt.

Im Jahr 2009 wurden für das Langzeitzwischenlager und das Entsorgungszentrum das komplett verfügbare Jahresbudget von 30 Mio. € investiert. Insgesamt sind somit seit Projektbeginn im Jahr 2003 rund 330 Mio. € bis Ende 2009 abgeflossen.

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Im Jahr 2008 wurden die restlichen Infrastrukturgebäude des Langzeitzwischenlagers (das Betriebs- und Sozialgebäude, das Zugangskontrollgebäude und der Garagenkomplex) fertig gestellt und an die russische Seite übergeben. Der bestimmungsgemäße Betrieb aller technischen Ausrüstungen wird durch die russische Betreiberfirma gewährleistet.

Im Jahr 2008 begann der Hochbau der Reparaturhalle für Reaktorsektionen. Es gab einige Terminverzüge in Projektierung und Bau, wodurch die Umhausung nicht wie vorgesehen bis zum Wintereinbruch abgeschlossen werden konnte. Nach den aktuellen Planungen ist nunmehr die Fertigstellung der gesamten Reparaturhalle für Ende 2009 vorgesehen. Diese Verzögerung hat aber auf die Gesamtprojektumsetzung keine Auswirkungen.

Ende Oktober 2008 erfolgte ein weiterer und der insgesamt vierte Transport von Reaktorsektionen von der Nerpa-Werft zum Langzeitzwischenlager in der Saida-Bucht. Es wurden weitere 7 formierte Reaktorsektionen in den ersten Abschnitt (1.BA) des Langzeitzwischenlagers verbracht. Dadurch wurden mit Stand Ende 2008 insgesamt 27 Reaktorsektionen eingelagert. 19 von diesen Reaktorsektionen wurden mit deutschen Projektmitteln formiert.

Die Errichtung der Erweiterungsfläche des Langzeitzwischenlagers (2.BA) für 30 weitere Atom-U-Boot-Reaktorsektionen und 28 nukleare Komponenten verlief planmäßig. Es wurden 38 von insgesamt 42 Betonlagerplatten mit Schienen und Aufbeton fertig gestellt. Die Umfassungsmauer wurde montiert. Die Errichtung der Beleuchtungsmasten sowie der zusätzlichen Regenwasserauffangbehälter konnte abgeschlossen werden.

Das EDV-gestützte Reststoffverfolgungs- und -kontrollsystem wurde 2008 weiter optimiert und es erfolgten Schulungen für die Nutzer. Die Endabnahme des Programms durch den russischen Betreiber und die zuständigen Behörden wird in 2009 erfolgen.

Entsorgungszentrum Saida für radioaktive Abfälle

Um Baufreiheit für die Errichtung des Entsorgungszentrums Saida (3.BA) zu schaffen, musste die vorhandene Baustelleneinrichtung und das Betonwerk auf einen neuen Standort umgesetzt werden. Eine neue Zufahrtstraße zum Langzeitzwischenlager wurde fertig gestellt.

Mit der Baufeldvorbereitung wurde Ende Juni 2008 begonnen. Darauf folgte die Herstellung des Grobplanums der Baugrube, wofür ca. 170.000m3 Felsgestein abgebaut, ca. 260.000 m3 weiche Böden und 120.000 m3 Schwemmsandböden abgetragen werden mussten. Das gewonnene Felsmaterial wurde zum Teil als Auflast zur Verdichtung des im Zuge des Bodenaustauschs aufgefüllten Fels/Schottergemisches, insgesamt 110.000 m3, verwendet. Die Baugrundvorbereitung soll im Jahr 2009 abgeschlossen sein.

Im Jahr 2008 wurden für das Langzeitzwischenlager und das Entsorgungszentrum Saida rd. 55,6 Mio. € investiert. Damit sind bis Ende 2008 insgesamt 300 Mio. €, d.h. die Hälfte der von der Bundesregierung zugesagten Projektmittel, abgeflossen.

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Im Jahr 2007 konnten die Arbeiten zur Errichtung der Betonlagerfläche des Langzeitzwischenlagers für 120 Stellplätze für Reaktorsektionen, die Energiezentrale, die Umspannstation 35/6 kV, die biologische Kläranlage, die Feuerlöschpumpstation, der Wachturm auf der Nordseite sowie der Zivilschutzbunker fertig gestellt und die Anlagen an die russische Seite zur Nutzung übergeben werden. Die Errichtung des Betriebs- und Sozialgebäudes, des Zugangskontrollgebäudes sowie des Garagenkomplexes steht kurz vor dem Abschluss (zweiter und dritter Inbetriebnahmeabschnitt des ersten Bauabschnittes).

Das letzte größere Bauprojekt für die Fertigstellung des Langzeitzwischenlagers ist die Reparaturhalle für Reaktorsektionen. Das Projekt für die Ausführung des Hochbaues wird erarbeitet. Die Fertigstellung der Reparaturhalle ist für April 2009 geplant (vierter Inbetriebnahmeabschnitt des ersten Bauabschnittes).

Bei der Errichtung der Erweiterungsfläche für 30 weitere Atom-U-Boot-Reaktorsektionen und 28 nukleare Komponenten von Kreuzern und Serviceschiffen (zweiter Bauabschnitt) konnte planmäßig die Herstellung der Baugrube einschließlich des Austausches von Boden abgeschlossen werden. Hierfür musste das Betonwerk umgesetzt werden.

Im Jahr 2007 konnten in das Langzeitzwischenlager weitere 13 Reaktorsektionen eingelagert werden (zwei Transporte mittels Schwimmdock PD-42 im Oktober und November). Damit sind insgesamt 20 formierte Reaktorsektionen in das Langzeitzwischenlager eingelagert. Davon wurden 17 mit deutschen Projektmitteln hergestellt.

Die Erprobung des EDV-gestützten Reststoffverfolgungs- und -kontrollsystems für radioaktive Abfälle in der Nerpa-Werft ist abgeschlossen, das System ist im Einsatz. Die Abnahme des Systems durch die russische Seite ist für März 2008 vorgesehen. Zurzeit wird an der Optimierung des Systems gearbeitet.

Im Jahr 2007 wurden rd. 50,8 Mio. € ausgegeben. Insgesamt sind damit rd. 244 Mio. € der Projektmittel investiert.

In Vorbereitung der Projektfortführung "Errichtung des Regionalen Entsorgungszentrums für radioaktive Abfälle" wurden im Jahr 2007 der Umfang und der Standort des neu zu errichtenden Objektes festgelegt. Ende 2007 hat die Föderale Agentur für Atomenergie die Projektkonzeption bestätigt. Seitdem wird an der Projektausführung/Projektierung gearbeitet.

Erste Arbeiten zur Herstellung des Baugrundes werden Mitte 2008 beginnen.

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Im ersten Halbjahr 2006 wurden die Bauarbeiten zum ersten Inbetriebnahmeabschnitt des Langzeitzwischenlagers beendet. Parallel dazu hatte die Nerpa-Werft die ersten sieben mit deutschen Projektmitteln finanzierten Reaktorsektionen fertig gestellt. Am 18.07.2006 wurde der erste Inbetriebnahmeabschnitt des Langzeitzwischenlagers mit einer Lagerkapazität für 40 Reaktorsektionen durch Bundeswirtschaftsminister Glos feierlich eröffnet und an den zukünftigen russischen Betreiber SevRAO übergeben. In diesem Zusammenhang wurden die fertiggestellten Reaktorsektionen mit dem Schwimmdock PD-42 von der Nerpa-Werft zum Langzeitzwischenlager transportiert und eingelagert.

Schwerpunkte im zweiten Halbjahr waren die Errichtung weiterer Infrastrukturanlagen wie z.B. Verwaltungs- und Sozialgebäude, Sanitärgebäude, Wachtürme, Energiezentrale, Garagenkomplex, Kontrolldurchlasspunkt des Langzeitzwischenlagers. Die Betonierarbeiten der Lagerplatte des 2. und 3. Inbetriebnahmeabschnittes einschließlich des Schienensystems für die Kielblockträger liefen mit hohem Tempo. Parallel dazu erfolgte die Baugrundvorbereitung für die Erweiterungsfläche (2. Ausbaustufe) mit einer Lagerkapazität von 58 Plätzen, so dass in Summe eine Lagerkapazität für 150 Reaktorsektionen und 28 andere nukleare Komponenten von Serviceschiffen und Eisbrechern entsteht. In 2005/ 2006 wurden insgesamt 39.000 m Beton und 28.000 m3 Schotter für die Lagerplatte verarbeitet. Zudem wurden für das erforderliche Baufeld 235.000 m3  Fels gesprengt und 300.000 m3 Baugrund ausgetauscht.

Die deutsche Seite hat für die Formierung von weiteren 12 Reaktorsektionen den Auftrag erteilt. Die Arbeiten auf den  Werften Nerpa und Poljarny hierzu laufen.

Die im Jahr 2005 gelieferte Bautechnik arbeitete ohne Probleme. Das entwickelte Schwerlasttransportsystem, die Kielblockträger, konnte zuverlässig bei der Einlagerung der ersten Reaktorsektionen eingesetzt werden. Das EDV-gestützte Reststoffverfolgungs- und Kontrollsystem für radioaktive Abfälle (RAMMSIS) wird als Prototyp derzeit getestet.

Die gesamten für 2006 zur Verfügung stehenden Projektmittel in Höhe von 57 Mio. € wurden vollständig umgesetzt.

Die russische Seite hat mehrfach den Wunsch geäußert, das Projekt um den Bau eines regionalen Entsorgungszentrums für die bei der Atom-U-Boot-Entsorgung anfallenden festen schwach- und mittelradioaktiven Abfälle zu erweitern. Als Vorbild diese Zentrums soll das Zwischenlager Nord der EWN in Lubmin dienen. Im Juli 2006 hat der deutsche Bundestag weitere 300 Mio. € für diese Projekterweiterung bewilligt. BMWi hat hierzu mit EWN als Generalauftragnehmer den Anschlussvertrag für die Errichtung des regionalen Entsorgungszentrums in der Sajda-Bucht Ende 2006 geschlossen. Das Projekt umfasst eine Laufzeit von 7 Jahren (2008 - 2014). Nach derzeitiger Planung der russischen Seite sollen ca. 100.000 m3 feste schwach- und mittelradioaktive Abfälle behandelt und gelagert werden. Planungsarbeiten wurden schon im 2. Halbjahr 2006 begonnen. Aufgrund des technisch sehr umfangreichen und anspruchsvollen Projektes wird mit einer Planungsphase von ca. 2 Jahren gerechnet.

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Im Mai 2005 wurde das Planum für den ersten Inbetriebnahmeabschnitt fertig gestellt. Bis Ende November ist die Betonlagerplatte dieses Abschnittes weitestgehend gegossen worden sowie der Bau der zugehörigen Infrastruktur weit fortgeschritten. Die Arbeiten am Dockanleger laufen und sollen Ende März 2006 abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme des ersten Abschnittes des Langzeitzwischenlagers mit der Einlagerung der ersten sieben Reaktorsektionen ist für Juli 2006 geplant.

Insgesamt wurden mit deutschen Projektmitteln bisher acht Reaktorsektionen hergestellt, d.h. die mehrzelligen Atom-U-Bootrümpfe zerlegt, dichtgeschweißt und konserviert. Die Lagerkapazität für Reaktorsektionen in der Nerpa-Werft ist zunächst ausgelastet. Sie sollen in einem ersten Transport im Frühjahr 2006 mit dem Schwimmdock zum Langzeitzwischenlager transportiert werden. Das in der Nerpa-Werft vorhandene Schwimmdock PD 42 für den Transport der Reaktorsektionen in das Langzeitzwischenlager wurde mit deutschen Mitteln instand gesetzt. Zwei Schlepper der Nerpa-Werft werden zur Zeit instand gesetzt.

Für den sicheren schwimmenden Abtransport ganzer Atom-U-Boote sowie mehrzelliger Atom-U-Boot-Sektionen fertigt die Nerpa-Werft im Auftrag der deutschen Seite Schwimmpontons sowie Abpallungen für die Lagerung der Reaktorsektionen.

Die deutsche Firma IMG hat für die Handhabung der Reaktorsektionen ein Schwerlasttransportsystem (Kielblockträger) entwickelt. Mit den Kielblockträgern werden die Reaktorsektionen auf der Schiene in der Werft, im Schwimmdock PD-42 und auf der Betonplatte des Langzeitzwischenlagers transportiert. Eine Teilerprobung in Deutschland sowie die Erprobung der Kielblockträger unter realen Bedingungen in der Nerpa-Werft hat im Sommer 2005 stattgefunden und ist abgeschlossen. Das Schwerlasttransportsystem hat sich im Test bewährt und ist seit Oktober 2005 einsatzbereit. Der russischen Seite werden im Laufe des Projektes 50 Kielblockträger mit einer Tragkraft von 400 t pro Stück sowie eine Power Station für das Langzeitzwischenlager geliefert.

Es wurde u.a. Bau- und Demontagehilfstechnik im Wert von 7,5 Mio. € aus Deutschland für den Bau des Langzeitzwischenlager bereit gestellt. Diese ist im Mai 2005 per Schiffstransport nach Murmansk geliefert worden und im Einsatz.

Auf der Basis des in Deutschland eingesetzten Reststoff-Verfolgungs- und Kontrollsystems (REVK) liefert die deutsche Seite ein EDV gestütztes Überwachungs- und Kontrollsystem für feste radioaktive Abfälle. Die Arbeiten zur Entwicklung des Systems sind abgeschlossen. Die Erprobung des Systems läuft bereits in der Nerpa-Werft.

Bis Ende 2005 hat das BMWi 136 Mio. € in das Atom-U-Boot-Projekt investiert.

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In 2004 konnten bereits gute Fortschritte erzielt werden. Schwerpunkte in 2004 lagen auf der Verbesserung der materiell-technischen Basis der Nerpa-Werft für die Zerlegung von Atom-U-Booten und auf der Vertragsarbeit, welche die Basis für die in 2005 folgenden Arbeiten bietet. Auf der Nerpa-Werft wurden sieben mehrzellige Atom-U-Bootrümpfe im Auftrag der deutschen Seite bis auf die Reaktorsektionen zerlegt. Für die Nerpa-Werft wurde ein neuer Schlepper in Griechenland gekauft. Dieser wird u.a. als Zugschlepper für das Schwimmdock PD-42 für den Transport von Reaktorsektionen von der Nerpa-Werft bis zum Langzeitzwischenlanger benötigt.

Wichtige Projektierungsarbeiten für das Zwischenlager wurden begonnen.

Die Bauarbeiten begannen am 10. Juli 2004 mit einer Grundsteinlegung. Die Eröffnung der Baustelleneinrichtung erfolgte im September 2004 unter Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Alfred Tacke.

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Infografiken

  • Infografik - Konventionelle Energieträger

    Infografik: Strategischer Masterplan II der Europäischen Bank für Wiederaufbau (SMP II)

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  • Infografik - Rüstungsexportkontrolle

    Infografik: Organigramm des deutsch-russischen U-Boot Projektes

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Weiterführende Informationen