18.09.2015 - Rede - Digitalisierung

Rede von Dr. Paul-Bernhard Kallen, CEO Hubert Burda Media, auf der Konferenz zur digitalen Transformation in Kreativwirtschaft, Handel und Mobilität

Einleitung

Es gilt das gesprochene Wort!

  • Berlin

Sehr geehrter Herr Bundesminister Gabriel,
vielen Dank für die Einladung zu diesem Kongress, zu diesem Event. Dass wir über den Tellerrand hinausblicken und versuchen, gemeinsam nicht nur in einer einzelnen Branche Dinge zu entwickeln und voranzutreiben, ist glaube ich, absolut notwendig. Und ich bin sehr froh, dass Sie dafür einen Anlass schaffen.

Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Parlaments, lieber Martin Schulz,
sehr gut, dass Sie heute bei uns sind und zu uns gesprochen haben. Das, was wir zu lösen haben, ist am Ende des Tages europäisch. Es wird ausgeschlossen sein, dass wir eine vernünftige digitale Industrie in richtiger Größenordnung bauen, wenn wir nicht europäisch denken.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Sie müssen mich, glaube ich, als Ihre Kaffeepause betrachten. Denn ich denke, wenn ich auf die Uhr gucke, dann ist die hinten runtergefallen und müssen mit mir vorlieb nehmen. Die Fallhöhe nach der Art rhetorischen Brillianzleistungen in mein kleines Thema ist natürlich maximal und schlimm und gar nicht zu bewältigen. Und ich habe mir daher vorgenommen, Sie nicht in die NittyGritties der Medienindustrie mitzunehmen, der Medienwirtschaft mitzunehmen. Und ich habe der Versuchung widerstanden, einen großen Vortrag über mein Lieblingsthema Hubert, Burda, Media und den Rest der Medien, Sie haben eben noch einen anderen Namen erwähnt, zu halten, sondern vielleicht ein bisschen in grundsätzlichere Themen unterwegs zu sein. Weil, ich denke, es ist ganz gut, wenn wir noch mal zwei Sekunden Zeit darauf verwenden, was da technologisch im Basisthema passiert, um dann gemeinsam darüber nachzudenken: Was müssen wir eigentlich tun, damit wir in Europa auf Angriff schalten und was Vernünftiges bauen?

Wir sind gewohnt, unser Hirn hat sich daran gewöhnt, dass es einen klassischen Fortschritt gibt. Der ist im Mittel 2,5 Prozent über die letzten 125 Jahre. Das ist in der Landwirtschaft so und das ist übrigens in den meisten Industriebetrieben auch so. Da gewöhnt man sich ganz gut dran. Das heißt, nach zehn Jahren kann man die Dinge rund 30 Prozent besser, 28 Prozent besser als man das im Jahr eins konnte. Und wir haben - heute wird das zugeschrieben einem gewissen Herrn Moor - ein Phänomen, das unser Hirn nicht so leicht verkraften kann, nämlich dass sich Dinge alle zwei Jahre verdoppeln. Wir sagen immer Moor, weil es noch keinen neuen Namen dafür gibt, was eigentlich passiert ist. Moor hat nämlich behauptet, dass die Dichte von Transistoren auf Chips alle 18 Monate verdoppelt. Das hat er 1965 gesagt. Das ist also seit 1965 nicht überraschend. Oder wenn man ein Skeptiker war, seit 1972 nicht mehr überraschend. Das Überraschende ist: Es ist ein ganzes Eco-System in einer Taktzahl verändert, das alle zwei Jahre im Prinzip eine Verdoppelung darstellt. Das heißt: Die Software-Entwicklung, die Entwicklung von Hardware, die Entwicklung von Datenübertragung, das gesamte Umfeld von dem, was da passiert, entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit von circa. Verdopplung alle zwei Jahre. Das führt dazu, dass Sie nach zehn Jahren das 32-fache können. Das ist ungefähr so, als wenn ich meinen Audi bei Herrn Stadler heute kaufe mit einem schönen Rabatt von ihm für 100.000 Euro, dass er mir den in zehn Jahren mit der gleichen Leistung für ungefähr 3.000 Euro verkauft. Oder dass er mir einen 30mal besseren Audi verkauft in zehn Jahren. Er wird natürlich immer für die bessere Komponente gehen, zum gleichen Preis. Das ist etwas, was wir kaum verstehen können, weil unser Hirn darauf nicht programmiert ist.

Es gibt dieses schöne Beispiel, das Sie alle gut kennen, von diesem Maharadscha in Indien, der seinen Großwesir dafür belohnen will, dass er ihm einen besonders guten Rat gegeben hat. Damals wurden Ratgeber noch belohnt. Und er sagt: Du hast einen Wunsch frei. Er wünscht sich was. Er baut das Schachfeld auf, Sie kennen das: Ein Weizenkorn aufs erste Feld; Verdoppelung auf jedem weiteren Feld. Nach etwas mehr als der Hälfte des Schachbretts hat er sein Reich verloren und eine Runde später der Berater seinen Kopf. Dieses Moorsche Law läuft seit 1965. Es geht weiter. Es ist glaube ich, ganz wichtig zu wissen, dass wir in dem steilen Teil der Kurve sind. Das heißt: Was am Anfang langsam aussah, hat sich in seiner Grunddynamik natürlich vollkommen verändert. Weil eine Verdoppelung auf heutigem Niveau etwas vollkommen anderes ist als eine Verdoppelung in den 70er Jahren. Das Netz läuft im Prinzip seit 1994/95. Wir sagen, der Nullpunkt war, als Marc Andresen Mosaik - das war im Grunde der erste Internet-Browser - entwickelt hat, auf den Markt gebracht hat. Und seitdem sind wir 20 Jahre unterwegs. Das sind zehnmal Moors Law unterwegs. Und Sie sehen, was in der Zwischenzeit passiert ist. Sie wissen, was mit dem Rubrikengeschäft passiert ist. Sie kennen die Geschichten von Musik. Sie kennen sie von Geschäftsreisen. Sie kennen das Schicksal des größten Handy-Herstellers der Welt. Und die nächsten Industrien kommen. Und weil die Geschwindigkeit so hoch und so fundamental die Veränderung ist, wird es jede Branche erreichen.

Wir sprechen vom Consumer-Internet, weil die gesamte Veränderung über den Konsumenten und den ersten Zugang auf den Konsumenten passiert und das ganze Netz vom Konsumenten gedacht wird. Und es sind Sensationsunternehmen entstanden. Und wer hätte vor zehn Jahren gesagt: Das weltgrößte Taxi-Unternehmen besitzt keine Fahrzeuge? Wer hätte gesagt: Der weltweit beliebteste Medieneigentümer kreiert keinen Inhalt? Wer hätte gesagt: Der wertvollste Händler der Welt hat keine Ware? Wer hätte gesagt: Der weltgrößte Unterkunftsanbieter besitzt keine Immobilien? Wenn wir so was vor zehn Jahren gesagt hätten, hätten wir es nicht verstanden. Wir hätten darauf nicht reagieren können. Und ich glaube, es schildert die Dimensionen der Chance, die wir ergreifen müssen.

Wir haben in Europa, wir haben in Deutschland nach meiner Betrachtung sehr viel erreicht. Wir haben sehr viele gute Unternehmen gebaut. wir haben im Moment in Deutschland allein etwa 3.700 Start-up-Unternehmen, die sich damit befassen. Sechs bis sieben Prozent unserer Wirtschaft, unseres Bruttosozialprodukts ist im Bereich digital. Und wir haben auch eine Reihe von größeren Unternehmen geschaffen. Wenn ich sage: Ein größeres Unternehmen ist ein Unternehmen, das ungefähr eine Milliarde wert ist in der Sprache der Venture Capitalisten. Ich bin unter anderem seit 20 Jahren auch Venture Capitalist. Denn wir stecken seit 20 Jahren das Geld, das wir übrig haben, in jüngere Unternehmen. Dann sind das Unicorns; Unternehmen, die mehr als eine Milliarde wert sind. In Europa gibt es davon immerhin 23, die nach 2003 gebaut worden sind. Also wir sind bei weitem nicht an dem Punkt, dass hier nichts entsteht. Und Sigmar Gabriel hat das eben gesagt: Wir machen Einiges. Es ist viel erreicht worden. Es geht viel voran. Allein, wenn wir die Benchmark zur USA nehmen. Und ich glaube, der Vergleich ist fair, weil der US-Wirtschaftsraum in etwa so groß ist wie der europäische; um genau zu sein, er ist etwas kleiner. Dann sehen wir, dass die Zahl der Unicorns, der großen Unternehmen, die 2003 und später gegründet worden sind, im Prinzip ein Faktor vier ist.

Es geht also für meine Begriffe darum, dass wir auch in der Lage sind, nicht nur kleine Unternehmen zu bauen, sondern eine Reihe von großen Unternehmen zu bauen. Und ich denke, dass es für Europa sinnvoll und notwendig ist, dass wir in der Champions League spielen in all unseren Industrien. Und dafür wird eine Voraussetzung sein, dass wir auch in der Champions League in der Digital Industrie spielen. Und das wird nur möglich sein, wenn wir Spielregeln haben, die Level Playing Field sind. Die gleich sind für alle Spieler in diesem Markt, für alle Unternehmer, für alle Wettbewerber in diesem Markt und nicht die Unternehmen bevorteiligen, die ihren Firmensitz und ihren Server nicht in Europa haben. Das Skandalon besteht ja im Prinzip heute darin, dass europäische Unternehmen im Wettbewerb im europäischen Markt schlechter gestellt werden als amerikanische Unternehmen mit ihrem angeblichen Server in New York im Wettbewerb in Europa.

Lassen Sie mich, um sicher zu stellen, dass Sie wenigstens noch einen Tee bekommen, wenn es für den Kaffee schon nicht reicht, im Schweinsgalopp durch die aus meiner Sicht derzeit wichtigsten Themen gehen: Datenschutz - wir haben darüber gesprochen. Wenn wir sagen - ich glaube, der Economist hat aufgemacht: Data ist he new oil - dass Daten das neue Öl sind, dann geht es in der Frage des Datenschutzes letztlich um die Frage, mit welchen Konditionen wo und wie groß werden Raffinerien gebaut? Wenn wir sagen: Die einen dürfen keine Raffinerien bauen, dann werden eben alle Raffinerien da gebaut, wo die Legislative das erlaubt. Wir sind im Datenschutz für meine Begriffe im Moment im schlechtesten aller denkbaren Zustände. Der beste Zustand ist: Wir haben einen angemessenen Datenschutz, der für alle gilt. Der zweitbeste Zustand ist: Wir haben einen unangemessenen Datenschutz, der für alle gilt. Und der drittbeste Zustand oder der schlechteste Zustand ist: Die Einen haben das und die anderen haben Jenes und wir in Europa haben die Idiotenkarte gezogen.

Lassen Sie mich eine Sekunde sagen, was Daten sind. Ich habe Ihnen nur ein Beispiel mitgebracht. Ich habe es einfach gezogen aus einer Suchmaschine, damit Sie ein bisschen Gefühl dafür haben. Daten klingt immer so abstrakt - klingt so null, eins. Das ist zum Beispiel ein Datensatz, den man von einem Nutzer haben kann. der hat ein Datum, ein Logbuch-Datum, der hat eine User-ID. Die habe ich natürlich hier sanitized. Die habe ich ein bisschen verändert, damit nicht gleich der nächste Datenschützer mich auf dem Weg nach unten gleich abfängt. Und dann können Sie Folgendes sehen: Der Nutzer, der übrigens für die meisten Suchmaschinen praktisch einen Klarnamen hat, weil er alles von denen weiß: How long can I delay paying invoices? Wie kann ich meine Rechnungsschiebung verschieben? Dann hat er sich zwei Tage später für das Thema Privatinsolvenz entschieden. Dann hat er sich gefragt, wie man eine Limited, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach der Insolvenz neu gründet. Und dann hat er sich dafür interessiert, wie man denn nach der Insolvenz beziehungswiese vor der Insolvenz die Hauseigentümerschaft auf seine Frau überträgt. So, der kommt zu Ihnen zur Tür rein. Sie sehen den Klarnamen, wenn er reinkommt, wer es ist. Der sagt: Ich hätte gern ein kleines Darlehen auf mein Häusel. Dass Sie anders über Ihren Kreditvertrag nachdenken, glaube ich, ist leicht nachvollziehbar. Diese Art von Daten habe ich jetzt an dieser einen Stelle mal rausgezogen. Nur, damit Sie wissen, dass Daten nichts furchtbar Abstraktes sind, sondern dass das super, super, super konkret ist und dass man daraus unheimlich viele ganz konkrete Geschäftsthemen ableitet. Wir müssen uns also Gedanken darüber machen, wie unsere Raffinerien aussehen. Ich erspare Ihnen ein zweites oder ein drittes.

Lassen Sie mich kurz gehen auf das zweite Thema: faire Besteuerung; Mehrwertsteuer. Ich habe eben gelernt, dass Sie ein Buchhändler sind und Sie haben gesagt: Tolino, dass das ein gutes Unternehmen ist, eine gute Alternative zu Amazon. In der Tat wächst Tolino im Moment stärker als Amazon im Bereich von Downloads, von Büchern. Und das ist wirklich sehr erfreulich. Allein: Der, der es auf dem deutschen Markt eingeführt hat und der sich dafür eingesetzt hat, zum Durchbruch verholfen hat, ist in der Zwischenzeit Pleite gegangen. Der ist unter anderem deswegen Pleite gegangen, weil: Wenn Sie von einem Server in Luxemburg die Bücher herunterladen, Sie keine Mehrwertsteuer bezahlen und von einem Server in Augsburg - da stand dessen Server - 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das heißt, sie haben 19 Prozent faktisch mehr Kosten gehabt und damit sind Sie natürlich nicht wettbewerbsfähig. das ist dankenswerterweise zum 01.01.2015 geändert worden. Auf dem Grabstein stünde jetzt: Er wäre erfolgreich gewesen, wenn die Gesetzgebung zeitiger reagiert hätte.

Das zweite Thema ist allseits bekannt; ist Körperschaftssteuer. Jeder von Ihnen kennt diesen Double Dutch Irish Sandwich. Das ist im Prinzip eine nette Konstruktion, die man vermeiden kann, dass man in Europa steuerpflichtig ist. Das hat natürlich zur Folge, dass wenn Sie in Amerika sitzen und wollen Ihr Geld möglichst hoch verzinslich investieren, dass Sie es am besten in Europa tun. Denn wir nehmen hinten drauf keine Steuern.

Vielleicht einen Satz noch zum Thema Subventionen und Mehrwertsteuer: Fortune hat einfach die Zahlen mal zusammengestellt. 2012 war die amerikanische Subvention in den E-Commerce 11,4 Milliarden US-Dollar. Keiner hat Fortune verklagt. Ich gehe davon aus, dass die Zahl also richtig ist. Und wir haben ja jetzt nun drei Jahre gewartet, bevor wir sie veröffentlichen. Also wird das wohl passen. Das sind im Wesentlichen unterschiedliche Verhandlungen zur Mehrwertsteuer. Das heißt: Die Amerikaner haben sehr zeitig erkannt, dass es sich um eine zentrale strategische Industrie handelt und haben ganz gezielt in diese Industrie investiert, um sie aufzubauen. Wir haben das überhaupt nicht gezielt gemacht, sondern wir haben per accident im Grunde die Dinge kaputt gehen lassen.

Das Dritte ist antitrust. Ich spare mir mal fair search, weil es dazu derzeit laufende Prozesse gibt und ich zu viel in die NittyGritties abtauche. Wenn wir auf antitrusts schauen, dann habe ich Ihnen ein Beispiel mitgebracht aus unserer Industrie, um zu zeigen, dass wir in den meisten Bereichen noch mit völlig unterschiedlichem Maß messen.

Wir haben auf der einen Seite die Online-Werbung. Und da denken wir, dass allein Google einen Marktanteil von drei Milliarden Euro plus hat. Die Zahlen variieren zwischen 3 und 3,5; offizielle Zahlen gibt es nicht. Der gesamte deutsche Zeitschriftenmarkt ist circa zwei Milliarden Euro groß. Er ist dann zersplittert allein im Bereich der Frauenmagazine in fünf unterschiedliche Rubriken. Und wenn ich in einer dieser fünf unterschiedlichen Rubriken versuche zwei Zeitschriften zu fusionieren, sagt mir das Kartellamt: Das geht nicht. Es gibt drei Häkelzeitschriften. Wenn ich zwei Häkelzeitschriften zusammenfasse, dann sagt das Kartellamt: Das gilt nicht.

So, das ist natürlich ein bisschen problematisch. Ich glaube, wir müssen auf der einen Seite uns überlegen, wie gut sollte die Regulierung, oder wie intensiv sollte die Regulierung bestehender Industrien sein? Und zum anderen uns mit der Frage auseinandersetzen: Haben wir eigentlich die richtige Einschätzung von dem, was im Netz sich an neuen Monopolen bildet? Wenn ich einmal versuche, ganz abstrakt durch die Wertschöpfungskette des Consumer-Internets zu gehen, dann brauchten Sie dafür so was wie ein Netzwerk, sonst gibt es keine Verbindung. Das kann Festnetz oder Wi-Fi sein. Sie brauchen ein Stück Hardware, um sich mit diesem Ding da anzuschließen. Sie brauchen Betriebssysteme, um Ihre Hardware zu betreiben. Sie brauchen einen Browser, um die Hardware mit dem Netz zu verbinden. Sie brauchen eine Suche, damit Sie irgendwas finden, was Sie suchen, und Sie brauchen Inhalt. Und wenn ich nun mir angucke - ich habe das Beispiel aus der mobilen Welt genommen, weil es da natürlich noch viel größer und viel markanter ist - dann sehen Sie, dass es einen großen Wettbewerber gibt. Der hat 96 Prozent Marktanteil bei der Suche, inzwischen 62 Prozent beim Browser, 64 Prozent beim Betriebssystem. Und er hat über ein Agreement, das so genannte Marder-Agreement 64 Prozent der Hardware. Und er schickt sich nun an, damit zu experimentieren, ob man nicht auch übertragen kann aus exterritorialem Bereich, so dass man auch im Netzwerkbereich eine Unabhängigkeit hat.

Microsoft war so vermessen, eine Monopolposition zu haben in Betriebssystemen und einen Browser zu bauen. Daraufhin wurden sie in Brüssel festgehalten. Das hier ist wohl sehr viel weitgehender. Wenn wir sagen: Data ist he new oil, dann reden wir hier wahrscheinlich über die Parallele zu Standard Oil. Daraufhin habe ich natürlich mal gelesen, wie Standard Oil eigentlich wirklich war. Und ich muss Ihnen sagen: Das war ein Kindergarten im Vergleich. Die amerikanische Handelsbeauftragte Penny Pricger hat gesagt: Es ist mein Job, as a commerce secretate to worry about US companies that they are beeing treated fairly. Wenn ich für eine Sekunde unterstellen darf, dass equaly fairly ist, dann sage ich: Welcome to the club. Wir brauchen in Europa Industrien, die Champions League spielen. Und wir brauchen dafür faire und gleiche Rahmenbedingungen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.