Cover der Studie Evaluierung der deutschen Akkreditierungsstruktur

Der gesetzliche Auftrag der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) ist die Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen. Sie begutachtet und überwacht als unabhängige Einrichtung die fachliche Kompetenz von akkreditierten Laboratorien, Inspektions- und Zertifizierungsstellen, deren Dienstleistungen in allen Bereichen der Wirtschaft benötigt werden. Kurz: Die DAkkS prüft die Prüfer.

Um nach dem rund sechsjährigen Bestehen der DAkkS deren Governance-Struktur sowie die Gesamtstruktur des deutschen Akkreditierungswesens zu überprüfen, hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein interdisziplinär besetztes Konsortium von Universitätsprofessoren damit beauftragt, die vorliegende Studie zur Evaluierung der deutschen Akkreditierungsstruktur durchzuführen.

Die DAkkS wurde im Jahr 2010 aufgrund europarechtlicher Vorgaben als einzige nationale Akkreditierungsstelle in Deutschland gegründet. Sie ist einerseits privatwirtschaftlich in der Rechtsform einer GmbH organisiert, andererseits aber mit der hoheitlichen Funktion der nationalen Akkreditierungsstelle beliehen und damit einer Behörde gleichgestellt.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Governance-Struktur der DAkkS insgesamt bewährt hat und so fortgeführt werden sollte. Sie macht zudem einige sinnvolle Vorschläge, wie die Gesamtstruktur des deutschen Akkreditierungswesens noch weiter verbessert werden kann.

Weitere Informationen zur DAkkS finden Sie unter www.dakks.de.