Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,2 % gestiegen. [2] Die Nachfrage nach Investitionsgütern nahm um 2,1 % zu, während die nach Konsumgütern um 1,9 % zurückging. Für Vorleistungsgüter war ein leichter Zuwachs um 0,5 % zu verzeichnen. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen erhöhten sich die Bestellungen um 1,5 %.

Im Zweimonatsvergleich Januar/Februar gegenüber November/Dezember kam es zu einem leichten Auftragsplus in Höhe von 0,5 %. Bereinigt um Großaufträge ergab sich ein etwas größerer Zuwachs (+1,7 %).

Die Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe setzen damit ihren Aufwärtstrend fort. Sie liegen den fünften Monat in Folge über dem Niveau vom Februar 2020, dem letzten Monat vor Ausbruch der Pandemie. Den Ausschlag für den jüngsten Anstieg gab die starke Inlandsnachfrage (+4,0 %), während die Aufträge aus dem Ausland leicht zurückgingen (-0,5 %). Insbesondere die Aufträge in den wichtigen Wirtschaftszweigen Kraftfahrzeuge und Maschinenbau entwickelten sich erneut positiv (+3,4 % bzw. +2,2 %).

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. April 2021.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).