Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober gegenüber dem Vormonat um 2,9 % gestiegen. [2] Während sich die Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern um 3,8 % bzw. 2,3 % erhöhte, wurde bei Konsumgütern ein Rückgang um 2,2 % verzeichnet. Ohne Großaufträge nahmen die Ordereingänge um 1,7 % zu.

Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August ergab sich bei den Auftragseingängen im Verarbeitenden Gewerbe ein Zuwachs von 5,0 %. Aus dem Inland gingen 5,4 % mehr Bestellungen ein, die Nachfrage aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum nahm um 1,3 % bzw. 6,9 % zu.

In den zurückliegenden Monaten hat sich die Nachfrage nach Industriegütern sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland weiter belebt. Zuletzt überschritten die Ordereingänge ihr Niveau vom vierten Quartal 2019 vor Ausbruch der Pandemie um ca. 3 %. Im Maschinenbau und im Kfz-Bereich waren es sogar rund 5 % bzw. rund 8 %.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 4. Dezember 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).