Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber dem Vormonat um 0,5 % gestiegen. [2] Die Nachfrage nach Vorleistungs- und Konsumgütern erhöhte sich um 4,0 % bzw. 2,6 %, während bei Investitionsgütern eine Abnahme um 2,0 % verzeichnet wurde. Ohne Großaufträge nahmen die Ordereingänge um 4,5 % zu.

Im dritten Quartal kam es gegenüber dem Vorquartal bei den Auftragseingängen im Verarbeitenden Gewerbe zu einem Plus von 29,1 %. Die Nachfrage aus dem Inland nahm um 15,5 % zu, aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum gingen 41,0 % bzw. 40,4 % mehr Bestellungen ein.

Nach der ersten kräftigen Erholung nach dem Lockdown im April kämpft sich die Industrie weiter aus der Krise. Zuletzt erreichten ihre Ordereingänge wieder nahezu ihr Niveau vom vierten Quartal 2019 vor Ausbruch der Pandemie (99,4 %). Der Erholungsprozess war im September in der Wirtschaft breit angelegt und wurde von der Nachfrage im In- und Ausland getragen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 5. November 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).