Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember gegenüber dem Vormonat um 2,1 % zurückgegangen. [2] Die Aufträge aus dem Inland und aus dem Nicht-Euroraum nahmen um 1,4 % bzw. 2,1 % zu. Aus dem Euroraum gingen hingegen 13,9 % weniger Aufträge ein. Ohne Großaufträge sind die Bestellungen insgesamt um 1,3 % gesunken.

Der Rückgang der Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt hat sich im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf 0,5 % abgeschwächt.

In den zurückliegenden Monaten entwickelten sich die Auftragseingänge schwächer, geprägt durch die Entwicklung im Investitionsgüterbereich. Dabei spielten monatliche Schwankungen von Großaufträgen aus dem Ausland im Bereich Sonstiger Fahrzeugbau eine Rolle, auf die alleine etwa 1/3 des Auftragsrückgangs im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember zurückzuführen ist. Das Geschäftsklima in den Unternehmen hingegen hat sich zuletzt verbessert. Insgesamt bleibt der Ausblick für die Industriekonjunktur verhalten.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. Februar 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).