Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August gegenüber dem Vormonat um 0,6 % zurückgegangen. [2] Die Bestellungen aus dem Inland nahmen um 2,6 % ab. Aus dem Euroraum und aus dem Nicht-Euroraum gingen hingegen mehr Aufträge ein (+1,5 % bzw. +0,4 %). Nach umfangreichen Großaufträgen in den beiden Vormonaten war ihr Anteil im August wieder durchschnittlich. Ohne Großaufträge nahmen die Bestellungen um 0,3 % ab.

Im Zweimonatsvergleich Juli/August gegenüber Mai/Juni ergab sich eine Abnahme der Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 1,2 %. Ohne Großaufträge wurde erstmals seit Anfang des Jahres wieder ein leichter Zuwachs um 0,2 % verzeichnet.

In der Industrie hielt die Nachfrageschwäche an. Die Industriekonjunktur bleibt vorerst gedämpft.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. Oktober 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).