Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, nachdem sie sich im Februar um 4,0 % verringert hatten.[2] Während sich die Bestellungen aus dem Euroraum um 8,6 % und die Auslandsbestellungen aus dem Nicht-Euroraum im März um 1,4 % erhöhten, nahmen die Inlandsaufträge um 4,2 % ab. Der Anteil an Großaufträgen war für einen März überdurchschnittlich. Bereinigt um Großaufträge wurden 1,9 % weniger Aufträge gemeldet.

Für das erste Quartal insgesamt ergab sich ein Orderminus für das Verarbeitende Gewerbe von 4,1 %. Die Kfz-Industrie verzeichnete dabei einen Abnahme um 5,3 % und der Maschinenbau von 7,3 %. Die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland nahmen um 2,6 % ab. Aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum gingen 2,1 % bzw. 7,2 % weniger Aufträge ein.

Der leichte Orderzuwachs im März geht nicht zuletzt auf Großaufträge zurück. Insgesamt spricht die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe dafür, dass die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten gedämpft bleibt.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. Mai 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).