Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent verringert. [2] Bei den Aufträgen aus dem Inland und aus Ländern außerhalb des Euroraums kam es zu Zuwächsen um 2,4 Prozent bzw. 2,3 Prozent. Der Anteil an Großaufträgen war in etwa durchschnittlich. Die Bestellungen aus dem Euroraum sind hingegen nach einem kräftigen Aufwuchs um 7,4 Prozent im Vormonat kräftig um 11,6 Prozent gesunken.

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September ergab sich ein Orderminus von 0,3 Prozent. Die Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten verzeichneten Rückgänge um 2,5 Prozent bzw. 3,0 Prozent. Bei den Investitionsgütern war indes ein Plus von 1,4 Prozent zu beobachten. Während die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland und von außerhalb des Euroraums abnahmen (-1,4 Prozent bzw. -0,5 Prozent), stiegen die Aufträge aus dem Euroraum um 1,7 Prozent.

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe lagen in den Monaten Oktober/November rd. ein ½ Prozent über ihrem durchschnittlichen Niveau im dritten Quartal. Auch der hohe Auftragsbestand spricht dafür, dass die Industriekonjunktur, wenn auch mit verhaltener Dynamik, wieder etwas Fahrt aufnimmt. Der Wirtschaftsbereich Kfz/Kfz-Teile kommt bei der Bewältigung der WLTP-Problematik voran; er verbuchte im November erneut ein spürbares Auftragsplus (+4,5 Prozent).

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. Januar 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).