Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,3 % erhöht. [2] Die Bestellungen aus dem Ausland und insbesondere dem Euroraum sind deutlich um 2,9 % bzw. 7,3 % gestiegen. Bei den Aufträgen aus dem Inland kam es zu einem Rückgang von 3,2 %. Der Anteil an Großaufträgen war in etwa durchschnittlich.

Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August ergab sich ein Orderplus von 1,4 %. Zuwächse wurden bei den Investitionsgütern (+2,9 %) und den Konsumgütern (+1,4 %) gemeldet. Vorleistungsproduzenten verzeichneten einen Rückgang von 1,0 %. Während sich die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland nahezu unverändert zeigten (+0,1 %), stiegen die Aufträge aus dem Ausland (+2,2 %) vor allem aufgrund der Orders aus dem Euroraum (+4,8 %) deutlich an.

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe haben sich nun drei Monate in Folge erholt. Der Sondereffekt der WLTP-Problematik in der Automobilindustrie ist allerdings auch zu Beginn des vierten Quartals noch deutlich spürbar. Es sind aber Fortschritte erkennbar. Die Auftragseingänge in der Kfz-Industrie haben sich seit ihrem Tiefpunkt im Juli merklich belebt und der Zulassungsstau löst sich allmählich auf.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. Dezember 2018.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).