Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] kam es im Januar im Vergleich zum Vormonat zu einem Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe (-2,5 Prozent). [2] Die Industrie verzeichnete dabei einen leichten Rückgang ihres Ausstoßes um 0,5 Prozent, während sich die Erzeugung im Baugewerbe deutlich um 12,2 Prozent verringerte. Das Ergebnis für den Vormonat Dezember hat das Statistische Bundesamt dabei insgesamt nach oben revidiert.

Im Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe damit um 1,4 Prozent. In der Industrie stieg der Ausstoß um 2,1 Prozent und im Baugewerbe um 0,2 Prozent. Derweil kam es innerhalb der Industrie im gewichtigen Kfz-Bereich zu einem Rückgang der Produktion um 4,0 Prozent.

Der Ausstoß der Industrie verzeichnete im Januar trotz der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nur einen geringen Rückgang, der vor allem von den Engpässen bei Halbleiter-Produkten in der Kfz-Industrie herrührte. Demgegenüber verzeichnete der Maschinenbau ein merkliches Plus. Im Baugewerbe kam es allerdings zu einem kräftigen Rückgang, der u. a. durch die ungünstige Witterung verursacht sein dürfte. Der weitere Ausblick für die Industriekonjunktur bleibt zunächst neutral. Eine kräftige Auslandsnachfrage steht hierbei den Belastungen durch das allgemeine Pandemiegeschehen entgegen. Jüngste Stimmungsindikatoren signalisieren Zuversicht für die weitere Entwicklung.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. März 2021.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).