Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli im Vergleich zum Vormonat um 1,2 % gestiegen. [2] Die Industrie meldete einen Zuwachs von 2,8 %, während das Baugewerbe seinen Ausstoß um 4,3 % einschränkte. Innerhalb der Industrie verlief die Entwicklung unterschiedlich. Während die Herstellung im Bereich Kfz/ Kfz-Teile um 6,9 % ausgeweitet wurde, ging sie im Maschinenbau um 3,9 % zurück.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe angesichts der spürbaren Erholung nach den Lockerungen des harten Lockdowns im April um 13,8 %. In der Industrie lag das Plus bei 17,9 %, während die Produktion im Baugewerbe nahezu unverändert blieb (+0,1 %).

Im Juli hat sich die seit Mai zu beobachtende Erholung der Produktion fortgesetzt, wenngleich mit niedrigerem Tempo. In der Industrie lag die Produktion zuletzt bei nunmehr fast 90 % ihres Niveaus im vierten Quartal 2019, vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die wieder bessere Stimmung in den Unternehmen und die gesunkene Kurzarbeit sprechen dafür, dass sich der Aufholprozess in den kommenden Monaten fortsetzt, wenngleich er noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. September 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).