Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März im Vergleich zum Vormonat um 9,2 % gesunken. [2] Dabei schränkte die Industrie ihren Ausstoß um 11,6 % ein, während das Baugewerbe ihre Produktion um 1,8 % erhöhte.

Im ersten Quartal wurde die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,2 % zurückgefahren. Der Rückgang in der Industrie fiel kräftiger aus (-2,4 %), wobei der Ausstoß des Maschinenbaus und der Kfz-Industrie besonders stark zurückging (-3,9 % bzw. -9,6 %). Im Bereich der Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen wurde die Produktion demgegenüber deutlich erhöht (+3,6 % bzw. +2,2 %). Auch die Bauproduktion wirkte im ersten Quartal noch stützend und wurde um kräftige 5,5 % ausgeweitet.

Angesichts des guten Einstiegs in das Jahr 2020 fällt der mit der globalen Corona-Krise ausgelöste Rückgang der Produktion im ersten Quartal noch gemäßigt aus. Vom Shutdown war die zweite März-Hälfte betroffen. Es ist von einem nochmals deutlich stärkeren Produktionseinbruch im April auszugehen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. Mai 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).