Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

© iStock.com/Tony Tremblay

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November im Vergleich zum Vormonat um 1,1 % gestiegen. [2] Dabei wurde der Ausstoß in der Industrie um 1,0 % und im Baugewerbe um 2,6 % erhöht, während die Erzeugung im Energiegewerbe um 0,8 % zurückging. Innerhalb der Industrie expandierte die Produktion von Investitionsgütern (+2,4 %) deutlich und auch die Erzeugung von Konsumgütern nahm um 0,5 % zu. Der Vorleistungsgüterbereich schränkte dagegen die Produktion um 0,5 % ein.

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September ergab sich im Produzierenden Gewerbe insgesamt ein Rückgang um 0,7 %. Das Baugewerbe verzeichnete ein Wachstum von 2,1 % und die Energieerzeugung wurde um 4,1 % ausgedehnt. Die Industrie hingegen fuhr ihren Ausstoß um 1,6 % zurück, wobei vor allem die rückläufige Entwicklung in der Kfz-Industrie und im Maschinenbau (-4,3 % bzw. -2,5 %) dämpfend wirkte.

Die Konjunkturschwäche in der Industrie ist noch nicht überwunden. Die Stabilisierung bei den Auftragseingängen und verbesserte Geschäftserwartungen sprechen dafür, dass sich die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten etwas aufhellen dürfte. Die Baukonjunktur zeigt auf hohem Niveau bei monatlichen Schwankungen aufwärts.

-------------------------------------

[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 9. Januar 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).