Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,6 % zurückgegangen. [2] Während die Erzeugung in der Industrie um 0,8 % abnahm, stieg die Produktion im Baugewerbe um 0,2 %. Innerhalb der Industrie kam es bei Vorleistungs- und Investitionsgütern zu Rückgängen von 0,7 % bzw. 1,2 %, während die Erzeugung von Konsumgütern um 0,6 % zunahm.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai ergab sich ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,4 %. Besonders spürbar ging der Ausstoß in der Industrie (-1,3 %) und der Energieerzeugung (-5,6 %) zurück. Dabei ist der Rückgang in der Industrie breit angelegt. Im Baugewerbe zeigte sich eine Seitwärtsbewegung (-0,2 %).

Die Industriekonjunktur bleibt schwach. Das Produktionsniveau liegt im Juli etwa 1,4 % unterhalb des Durchschnitts aus dem zweiten Quartal. Angesichts des schwachen Starts in das zweite Halbjahr und der ausbleibenden Erholung bei den Auftragseingängen, ist noch keine Besserung der Industriekonjunktur abzusehen. Die Baukonjunktur ist demgegenüber weiterhin intakt.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. September 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).