Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,5 % zurückgegangen. [2] Während die Erzeugung in der Industrie um 1,8 % abnahm, stieg die Produktion im Baugewerbe um 0,3 %. Innerhalb der Industrie kam es in allen drei Hauptgruppen, den Vorleistungs-, den Investitions- und den Konsumgütern, zu Rückgängen der Erzeugung.

Im zweiten Quartal ergab sich im Vergleich zum Vorquartal ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,8 %. Sowohl die Industrie (-1,7 %) und das Baugewerbe (-1,1 %) als auch die Energieerzeugung (-5,9 %) verzeichneten Abnahmen ihres Ausstoßes. Zum Rückgang in der Industrie trugen im zweiten Quartal insbesondere die Bereiche Metallinerzeugung, Maschinenbau und Kfz bei.

Die Industrie bleibt konjunkturell im Abschwung. Der Rückgang der saisonbereinigten Bauproduktion im zweiten Quartal dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass die Bauproduktion im ersten Quartal aufgrund der Witterung weniger als saisonüblich eingeschränkt wurde und die Belebung im Frühjahr demzufolge geringer ausfiel. Im Bereich Energie wurde heimische Erzeugung durch verstärkten Import substituiert.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. August 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).