Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent zurückgegangen. [2] Die Industrieproduktion schwächte sich um 1,8 Prozent und die Bauproduktion um 1,7 Prozent ab. Für den Bereich Energieerzeugung, für den erst vorläufige Daten vorliegen, wird ein Minus von 3,1 Prozent ausgewiesen. Innerhalb der Industrie verzeichneten die Konsumgüterproduzenten mit -4,1 Prozent die stärkste Abnahme. Bei den Investitions- und Vorleistungsgütern ging die Herstellung um 1,8 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent zurück.

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September verringerte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,8 Prozent. Dabei nahm die Herstellung in der Industrie um 1,5 Prozent ab und im Baugewerbe um 0,9 Prozent. Besonders ausgeprägt war auch hier der Rückgang in der Energieerzeugung (-6,2 Prozent).

Im November hat sich die Produktion nochmals abgeschwächt. Hierzu trugen auch Brückentage bei. Die Industrie schränkte ihre Produktion in gewichtigen Wirtschaftsbereichen weiter ein. In der Automobilindustrie ist die WLTP-Problematik weiter zu spüren. Im Oktober/November konnte die Industrie im Vergleich zum dritten Quartal aber wieder etwas mehr Aufträge verbuchen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. Januar 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).