Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im September im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % gestiegen. [2] Während die Industrieproduktion stabil blieb (0,0 %), legte die Erzeugung im Baugewerbe um 2,2 % zu. Innerhalb der Industrie standen einem Plus von 0,9 % im Bereich der Investitionsgüter Abschwächungen bei den Vorleistungs- und Konsumgütern um 1,0 % bzw. 0,3 % gegenüber. Insbesondere die Produktion der Kfz-Industrie erhöhte sich nach deutlichen Produktionseinschränkungen im September wieder um 3,8 %.

Im Quartalsvergleich ergab sich ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,9 %. Dabei fiel die Industrieproduktion deutlich schwächer aus als in der Vorperiode (-1,4 %). Die Erzeugung im Baugewerbe verzeichnete hingegen einen Zuwachs (0,5 %).

Die Industrie erlebte im dritten Quartal eine temporäre Schwächephase. Der Rückgang der Industrieproduktion im dritten Quartal ging nahezu vollständig von der Kfz-Industrie aus. Die Entwicklung im Automobilsektor hing mit der Umstellung auf den neuen Testzyklus (WLTP) zusammen. Die WLTP-Problematik dürfte schrittweise überwunden werden. Damit ist eine Belebung der Industrieproduktion zum Jahresende zu erwarten.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 7. November 2018.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).