Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im August im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gesunken. [2] Während die Industrieproduktion (-0,1 Prozent) nahezu stabil blieb, fiel die Erzeugung im Baugewerbe um 1,8 Prozent. In der Industrie hat sich der Rückgang im Bereich Investitionsgüter auf 0,7 Prozent abgeschwächt. Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten erreichten Produktionssteigerungen von 0,1 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent.

Im Zweimonatsvergleich ergab sich im Zeitraum Juli/August gegenüber Mai/Juni ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,8 Prozent. Dabei lagen sowohl die Industrieproduktion (-2,2 Prozent) als auch die Erzeugung im Baugewerbe (-0,7 Prozent) unter dem Ergebnis der Vorperiode.

Insgesamt war das Produzierende Gewerbe in den Sommermonaten mit schwachem Tempo unterwegs. Wie schon im Juli machte sich dabei die gebremste Produktion in der Industrie und speziell in der Kfz-Branche am stärksten bemerkbar. Bei hohem Auftragsbestand und wieder anziehenden Auftragseingängen dürfte sich der Aufschwung in der Industrie bald wieder fortsetzen, zumal sich der Stau bei der Zulassung von Pkw nach dem WLTP-Standard sukzessive auflöst. Das Baugewerbe produziert weiterhin nahe seiner Kapazitätsgrenzen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 8. Oktober 2018.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).