Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] hat die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März im Vergleich zum Vormonat um 1,0 % zugelegt. [2] Die Erzeugung in der Industrie stieg um 1,1 % und die des Baugewerbes um 0,6 %. Innerhalb der Industrie stachen die Investitionsgüterproduzenten mit einem Plus von 2,6 % hervor. Die Produktion von Vorleistungsgütern wurde um 0,6 % zurückgenommen, die von Konsumgütern um 1,1 % erhöht.

Im gesamten ersten Quartal stieg die Produktion sowohl in der Industrie als auch im Baugewerbe mit jeweils +0,1 % geringfügig über das Vorquartalsniveau. Innerhalb der Industrie verzeichneten die Konsum- und Investitionsgüterproduzenten Zuwächse um 2,0 % bzw. 0,2 %, während 0,9 % weniger Vorleistungen erzeugt wurden.

Nach dem starken Aufwuchs im Jahresverlauf 2017 hat die Produktion im Produzierenden Gewerbe im ersten Quartal eine Verschnaufpause eingelegt. In der Industrie schwächten sich die Auftragseingänge und die Geschäftserwartungen ebenfalls etwas ab. Der Aufschwung bleibt intakt, zumal im ersten Quartal Sondereffekte wie vermehrte Streiks, die Grippewelle sowie die Lage der Osterfeiertage die Produktion gedämpft haben dürften. Das außenwirtschaftliche Umfeld ist insgesamt positiv, der Auftragsbestand auf Rekordniveau und das Geschäftsklima überdurchschnittlich gut. Auch vom Bauhauptgewerbe kommen eher positive Nachrichten. Nach einer ruhigeren Phase wird die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe daher im weiteren Jahresverlauf wieder Fahrt aufnehmen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 8. Mai 2018.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).