Geschäftsmann arbeitet am Computer. Konzept des World Wide Web.

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Der heute veröffentlichte Bericht der AllBright-Stiftung konstatiert den bislang größten jährlichen Zuwachs an Frauen in den Vorständen der 160 deutschen Börsenunternehmen (DAX, MDAX und SDAX): 28 Prozent der neu rekrutierten Vorstandsmitglieder sind Frauen. Beim DAX 30 lag der Zuwachs mit 9 Frauen am höchsten. Dadurch verbessert sich Deutschland auch beim internationalen Ranking leicht. Erfreulich ist auch, dass binnen eines Jahres der Anteil von Frauen in den Vorständen sich um über 32 Prozent auf nunmehr 13,4 Prozent (Vorjahr 10,1 Prozent) gesteigert hat.

Dazu äußert sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Elisabeth-Winkelmeier Becker, wie folgt:

„Ich freue mich sehr, dass die deutschen Vorstandsetagen zunehmend weiblicher werden. Das zeigt, dass die politische sowie öffentliche Diskussion um diversere Teams ihre Wirkung entfaltet und zu einem Umdenken in den Unternehmen führt. Ich bin zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird, denn Studien belegen immer wieder, dass gemischte Teams wirtschaftlich erfolgreicher sind.

Die aktuellen Zahlen zeigen, es gibt noch viel Luft nach oben, aber der Trend ist eindeutig positiv. Das Bundeswirtschaftsministerium wird sich im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die vielen klugen und bestens qualifizierten Frauen, die wir in Deutschland haben, hier auch in vollem Umfang ihr Potenzial ausschöpfen können.“