Verlängerung der EU-Stahlschutzmaßnahmen in Brüssel beschlossen

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Bundesminister Peter Altmaier nimmt heute Nachmittag am dritten regionalen Stahlgipfel an der Saar teil. Die Veranstaltung findet vor historischer Kulisse des Weltkulturerbes Völklinger Hütte statt. Dort diskutieren Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, Industrie und Gewerkschaften, was nötig ist, damit es auch in Zukunft eine erfolgreiche Stahlindustrie in Deutschland und Europa gibt.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier sagte vor Beginn: „Vor fast genau einem Jahr, am 15. Juli 2020, haben wir in der Bundesregierung das ‚Handlungskonzept Stahl‘ beschlossen. Damit haben wir erfolgreich die Weichen für die Transformation der Stahlindustrie in Deutschland gestellt. In Kernpunkten sind wir seitdem ein großes Stück vorangekommen. So haben wir seit Juli 2020 zusätzlich rund 5 Milliarden Euro für die Dekarbonisierung der Industrie mobilisiert und damit den Grundstein für den Einstieg in die Transformation gelegt. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie setzen wir darüber hinaus auf ein ganzes Maßnahmenbündel um den Hochlauf der Wasserstofferzeugung zu erreichen und so die Versorgung zu gewährleisten. Im Rahmen eines großen gemeinsamen Wasserstoffprojekts fördern wir Zukunftsinvestitionen in der Stahlindustrie mit bis zu 2 Milliarden Euro. Bei der Vorauswahl der deutschen Projekte sind alle großen Stahlorte dabei, damit natürlich auch das Saarland.“