Mann tippt auf Bildschirm

© iStock/NicoElNino

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutieren heute über die „Soziale Marktwirtschaft in der digitalen Zukunft“ im Rahmen der virtuellen Foresight-Konferenz des BMWi.

Künstliche Intelligenz, autonome Systeme, Big Data, Quantencomputing, 3D-Druck, Blockchain-Technologie – alles Technologien, die unsere Wirtschaft und auch unser Leben gravierend verändern werden. Vorhersagen, wie schnell sich Entwicklungen vollziehen und welche Wechselwirkungen sie haben, sind äußert komplex. Mit dem „Strategic Foresight Prozess“ hat das BMWi einen Prozess initiiert, der dies versucht und konkrete wirtschaftliche Szenarien der Digitalisierung für einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren betrachtet. Damit wollen wir Erkenntnisse auch für unsere Soziale Marktwirtschaft gewinnen.

Die heutige Konferenz bildet den Abschluss eines Forschungsprojekts, das vom BMWi im Mai 2019 initiiert wurde. Der Prozess führte zu einer Reihe möglicher Szenarien, die wesentliche Entwicklungsrichtungen in den Bereichen digitale Plattformen, Industrie 4.0, Systemwettbewerb und Technologieführerschaft, digitalisierter Alltag sowie Nachhaltigkeit skizzieren. Das Forschungsprojekt wurde vom VDI Technologiezentrum, dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und der Universität Osnabrück durchgeführt.

Über die Ergebnisse und Schlussfolgerungen diskutieren Nadine Schön (MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung), Prof. Dr. Justus Haucap (Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics, DICE), Christine Mohn (Trendanalystin bei DB Systel GmbH) und Dr. Holger Niermann (Referatsleiter "Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen, Wirtschaftsentwicklung, Sonderaufgaben", Bundeskanzleramt) in einem Panel.

Die Konferenz ist ein Beitrag des BMWi zum bundesweiten „Digitaltag 2021“:
https://digitaltag.eu/.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist hier noch möglich:
https://live.invitario.com/de/bmwi-foresight-konferenz-2021.

Die Lang- und Kurzfassung der Studie zum Forschungsprojekt finden Sie hier.