Transatlantischer Energiewendedialog

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Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie führt heute ein erstes Telefonat mit der neuen US-Wirtschaftsministerin, Gina Raimondo. Themen des Gesprächs sind unter anderen die bilateralen Wirtschafts- und Investitionsbeziehungen.

Bundesminister Altmaier: „Ich freue mich, heute meine amerikanische Amtskollegin kennenzulernen und auf unsere weitere Zusammenarbeit. Die aktuelle Covid-19-Pandemie führt uns vor Augen, dass wir globale Herausforderungen nur im Schulterschluss mit Verbündeten bewältigen können. Starke transatlantische Beziehungen nutzen beiden Seiten. Daher ist es mir ein großes Anliegen, gegenseitiges Vertrauen zu stärken und Gespräche zu zentralen Wirtschaftsthemen von Zöllen über berufliche Bildung bis Digitalisierung und fairem globalen Wettbewerb aufzunehmen. Die Stärkung des transatlantischen Verhältnisses in all diesen Bereichen bietet große wirtschaftliche Potentiale für Unternehmen, Verbraucher und Beschäftigte auf beiden Seiten des Atlantiks.“

Trotz Corona-Pandemie ist das Handelsvolumen zwischen Deutschland und den USA weiterhin hoch. Ökonomisch sind die USA wichtigstes Zielland für deutsche Exporte, so wurden 2020 Waren für knapp 104 Mrd. Euro in die USA exportiert. Die Importe aus den USA nach Deutschland lagen bei rund 68 Mrd. Euro, das entspricht Rang 3 der wichtigsten Importstaaten. Zudem sind die zwei Länder wirtschaftlich durch Investitionen eng verflochten. Deutsche Unternehmen sind der drittgrößte ausländische Arbeitgeber in den USA. Deutsche Direktinvestitionen in den USA betrugen 2019 rund 373 Mrd. Dollar. Umgekehrt sind die USA der größte außereuropäische Investor in Deutschland. 2019 betrug der Bestand an amerikanischen Direktinvestitionen 148 Mrd. Dollar. Amerikanische Tochterunternehmen haben damit in Deutschland 2018 ca. 675.000 Arbeitsplätze geschaffen.