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Solarzelle

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Heute wird in Darmstadt das achte Reallabor der Energiewende eröffnet. Unter dem Titel „DELTA – Darmstädter Energie-Labor für Technologien in der Anwendung“ haben sich zwölf Partner aus Industrie und Forschung, darunter auch kommunale Unternehmen und innovative Startups, zusammengefunden, um gemeinsam zu demonstrieren, wie die Energiewende im städtischen Umfeld praktisch umgesetzt werden kann. In mehreren Teilprojekten werden ein typisches Wohnquartier, ein Industriestandort sowie städtische Versorgungseinrichtungen und Betriebshöfe des ÖPNV durch Leitungen und Speicher für Strom, Gas, Wärme und Wasserstoff verknüpft. Die Energieflüsse werden dabei mit digitalen Methoden optimiert.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen, müssen wir auch den Wärmesektor im Blick haben und eine klimaneutrale Wärmeversorgung vorantreiben. Mit 40,1 Millionen Euro unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium daher das Innovationsprojekt DELTA in Darmstadt, um Lösungen für die Energiewende im Wärmesektor im städtischen Umfeld im Praxistest zu erproben. Im urbanen Umfeld liegen vielfältige Erzeuger und Verbraucher aus Industrie, Wohnen und Mobilität räumlich eng zusammen und die Energieströme lassen sich gut vernetzen. Das Reallabor DELTA wird ganz praxisnah zeigen, wie auf diese Weise CO2-Emissionen effektiv gesenkt werden können. Die Ergebnisse werden auf viele Städte übertragbar sein.“

Die Reallabore der Energiewende sind eine neue Initiative im 7. Energieforschungsprogramm des BMWi. Sie dienen dazu, das Zusammenwirken mehrerer Energietechnologien im Energiesystem im Industrie-Maßstab zu testen. Damit werden einzelne Forschungsergebnisse zusammengeführt und in die praktische Umsetzung gebracht. Die erzielten Einsparungen an klimaschädlichen CO2-Emissionen werden dabei durch eine Begleitforschung nachgewiesen. Im Reallabor DELTA werden in 5 Jahren mehr als 110 Mio. Euro investiert, der Förderanteil des BMWi beträgt 40,1 Mio. Euro.

Weiterführende Informationen finden Sie auf dem Portal der BMWi-Energieforschung und auf der Projekthomepage.