Altmaier: Förderbescheid für Entwicklung der übernächsten Generation von Lithium-Ionen-Zellen für E-Autos überreicht

© BMWi/Andreas Mertens

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier hat heute im Rahmen eines virtuellen Events symbolisch einen Förderbescheid an die BMW AG überreicht. Das Projekt ist Teil des zweiten gemeinsamen europäischen Projektes (IPCEI) zur Batteriezellfertigung. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt der BMW AG mit rund 68 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung des Vorhabens.

Bundesminister Altmaier: „Mit den gemeinsamen europäischen Projekten ist es gelungen, die Batterie-Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa erfolgreich aufzubauen und nachhaltige Arbeitsplätze zu sichern.  Wir unterstützen BMW bei zwei konkreten Vorhaben im Bereich der Batteriespeicher. Beide Vorhaben sind zentral für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Das aktuelle Projekt dient der wichtigen Entwicklung der übernächsten Generation von Lithium-Ionen-Zellen für E-Autos.“

Die BMW AG beteiligt sich insgesamt mit zwei Vorhaben an den zwei europäischen Vorhaben zur Batteriezellfertigung, den sog. Batterie-IPCEIs. Nach der Entwicklung einer nächsten Generation von Lithium-Ionen-Zellen sowie eines innovativen Batteriemodul- und Batteriesystemkonzepts im ersten IPCEI liegt der Fokus der BMW-Arbeiten im zweiten IPCEI nun auf der Entwicklung der übernächsten Generation von Lithium-Ionen-Zellen, der Entwicklung und Optimierung von Prozesstechnologien sowie dem Aufbau einer Prototypen-Produktionsanlage für innovative Batteriemodule und -systeme mit verbesserter Recyclingfähigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Technologien für Feststoffbatterien mit dem Ziel der Evaluierung der vielversprechendsten Batterietechnologien der Zukunft. Dieses zweite Projekt der BMW AG unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium mit rund 68 Millionen Euro.

Seit Anfang 2019 verfolgt das BMWi mit der Europäischen Kommission und weiteren EU-Mitgliedstaaten zwei IPCEI-Großprojekte zur Forschung und Entwicklung in der Batteriezellfertigung. Zur Förderung des Ausbaus innovativer Batteriezellfertigungen stellt das BMWi bis zu drei Milliarden Euro bereit. Deutsche Unternehmen spielen in beiden Projekten tragende Rollen. In Summe werden in den beiden IPCEIs allein in Deutschland durch 15 geförderte Unternehmen Innovationen mit Investitionen von über 13 Milliarden Euro angestoßen. Mehrere tausend qualifizierte Arbeitsplätze werden verteilt über die Projekte in ganz Deutschland auf diese Weise im Bereich neuer umweltschonender Wertschöpfung entstehen.

Aus beiden Batterie-IPCEIs sind jeweils bereits vier der von der EU-Kommission genehmigten Projekte gestartet. Den weiteren deutschen IPCEI-Vorhaben werden in den kommenden Wochen ebenfalls die Zuwendungsbescheide überreicht werden.