Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

© BPA/Steffen Kugler

„Die Frühjahrsprognose der Wirtschaftsinstitute gibt ein deutliches Zeichen der Zuversicht, des Optimismus und der begründeten Hoffnung. Wir können in diesem Jahr den Wirtschaftseinbruch nicht nur stoppen, sondern umkehren und im nächsten Jahr wieder alte Stärke erreichen.

Wir haben insbesondere eine robuste Industrie, anders als in der ersten Welle konnten die Lieferketten aufrechterhalten werden. Im Bereich des Handels und der Dienstleistungen haben wir aber nach wie vor große Probleme. Deshalb ist es wichtig, dass die Hilfsprogramme der Bundesregierung wirken und die Gelder bei den Betroffenen ankommen. Seit November haben wir über 14 Milliarden Euro zusätzlich an Zuschüssen an die Betroffenen ausgezahlt. Auch nach Ende des Lockdowns werden wir Hilfsprogramme für diejenigen Unternehmen ermöglichen, die weiter unter stark gesunkenem Umsatz leiden. Ich setzte mich in der Bundesregierung dafür ein, dass wir die Überbrückungshilfe III bis Ende des Jahres verlängern.

Der Erholungsprozess wird durch den fortschreitenden Impfprozess bereits ab Mitte des zweiten Quartals einen Schub bekommen. Ich werde am 27. April die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vorstellen. Ich gehe in diesem Jahr davon aus, dass sie deutlich über den bisherigen Prognosen der Bundesregierung liegt.“