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Bundeswirtschaftsminister Altmaier wird heute in einer Videokonferenz mit den EU-Handelsminister*innen erstmals über die neue Handelsstrategie der Europäischen Kommission beraten. Die Europäische Kommission hatte diese am 18. Februar 2021 nach einem mehrmonatigen Konsultationsprozess verabschiedet. Die neue Strategie soll die wirtschaftliche Erholung der Europäischen Union nach der Corona-Pandemie unterstützen. Neben der Modernisierung der WTO adressiert die neue Strategie auch die Themen Umwelt und Digitales und stellt eine nachhaltigere und fairere Globalisierung in den Fokus.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Die neue EU-Handelsstrategie ist zentraler Baustein für ein stärkeres Europa. Die aktuelle Corona-Krise hat uns vor Augen geführt, dass wir offene Märkte, Transparenz und klare und moderne Spielregeln im internationalen Handel benötigen. Das Ziel einer weiteren Marktöffnung gehört für mich daher weiter ins Zentrum der Handelspolitik. Auch begrüße ich es sehr, dass die neue Handelsstrategie wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufgreift.“

Mit ihrer neuen Handelsstrategie bekennt sich die Europäischen Union zu Multilateralismus, Transparenz und modernen Spielregeln im internationalen Handel. Protektionistischen Tendenzen soll entgegengewirkt und die Widerstandsfähigkeit der Europäischen Union gestärkt werden. Die neue EU-Strategie ist damit ein wichtiges Signal an die überwiegend mittelständisch geprägte europäische Wirtschaft. Denn gerade für den Mittelstand sind klare und verlässliche Regeln im internationalen Handel sehr wichtig.

Die neue Handelsstrategie unterstreicht die Notwendigkeit einer WTO-Reform, setzt auf die Förderung verantwortlicher und nachhaltiger Lieferketten und legt den Fokus zugleich auf die Stärkung der bilateralen Handelsagenda der EU. Ausgebaut werden sollen die transatlantische Partnerschaft sowie die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit den EU-Nachbarstaaten, mit Erweiterungsländern und Afrika.