Frau mit Schutzbrille füllt ein Reagenzglas, symbolisiert chemische Industrie und Pharmazie; Quelle: istockphoto.com/zilli

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Heute treffen sich auf Einladung und unter der Leitung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Spitzen der chemisch-pharmazeutischen Industrie, dem Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) im Rahmen des „Zukunftsdialoges Chemie und Pharma“.

Inhalte des Gespräches bilden die Fortschritte bei der Entwicklung eines Handlungskonzeptes Chemie- und Pharmaindustrie sowie aktuelle Herausforderungen der Branche, auch angesichts der aktuellen Corona-Pandemie. Ziel des Zukunftsdialoges ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland und der EU für die Zukunft zu sichern. Wichtige Diskussionspunkte dabei sind die Gestaltung der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft unter gleichzeitiger Sicherung der globalen Führungsrolle der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie bei neuen Technologien.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Die Transformation der Industrie hin zur Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2050 ist eine große Herausforderung, die die chemisch-pharmazeutische Industrie engagiert und zielstrebig angeht. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland zu sichern, Produktionskapazitäten und damit Arbeitsplätze in Deutschland zu halten sowie Zukunftstechnologien zu stärken, ist eine zukunftsorientierte und nachhaltige Industriepolitik von grundlegender Bedeutung. Ich bin der Überzeugung, dass die gemeinsame Weichenstellung im Zukunftsdialog Chemie und Pharma der Schlüssel zum Erfolg der gesamtwirtschaftlichen Transformation ist. Das Zusammenwirken aller Dialogbeteiligten bei der Zukunftsgestaltung anhand konkreter Handlungsvorschläge ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Auf diese Weise kann nicht nur dieser Schlüsselsektor der deutschen Volkswirtschaft und wesentlicher Innovationsmotor im Einklang mit den Klimaschutzzielen gesichert, sondern auch eine zukunftsweisende Aufstellung der Branche gewährleistet werden. Dabei sollen unter anderem auch das Thema Impfstoffentwicklung durch die deutsche pharmazeutische Industrie berücksichtigt und die zukunftsgerichtete Produktion der hierfür dringend benötigten Lipide gestärkt und gefördert werden.“

Die Chemie- und Pharmaindustrie ist ein Schlüsselsektor der deutschen Volks-wirtschaft und integraler Bestandteil europäischer sowie internationaler Wertschöpfungsketten und -netzwerke. Die Branche ist zudem wichtiger Impulsgeber für Innovationen in zahlreichen Wirtschaftszweigen. Bedingt durch die globale Dimension des Chemiemarktes steigt die Konkurrenz aus dem Ausland und somit auch der Wettbewerbsdruck. Die hiermit einhergehenden Herausforderungen werden durch die anstehende Transformation der Industrie basierend auf den Zielen des Pariser Klimaabkommens und dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 – zu denen sich die Branche bekennt – verstärkt.