Junge Menschen in einem Büro

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Unmittelbar vor der heutigen Sitzung des Beirats „Junge Digitale Wirtschaft“ mit dem Beauftragten des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Thomas Jarzombek, betonen beide Seiten die große Bedeutung von Diversität als Wirtschaftsfaktor.

Thomas Jarzombek: „Diversity ist für Unternehmen ein echter Wettbewerbsvorteil. Auch Investoren erkennen zunehmend, dass Vielfalt nicht nur gesellschaftlich gewünscht ist, sondern sich ökonomisch rechnet. Dies gilt vor allem für Start-ups, die darauf angewiesen sind, innovativ zu sein. Die Steigerung der Diversität in der digitalen Wirtschaft insbesondere durch einen höheren Anteil von Frauen ist mir ein wichtiges Anliegen. Mit der Female Start-up Initiative wollen wir einen Beitrag leisten, um den Frauenanteil bei Start-up Gründungen weiter zu steigern. Das Positionspapier des Beirats enthält hierzu wichtige Empfehlungen“.

Die beiden Vorsitzenden des Beirats „Junge Digitale Wirtschaft“, Christian Vollmann und Miriam Wohlfarth, betonten: „Wir sind der festen Überzeugung, dass gemischte Teams erfolgreicher sind, da sie die Qualität von Entscheidungen deutlich erhöhen. Das ist nicht nur unser Eindruck als Gründerin und Gründer, sondern wird auch von zahlreichen Studien belegt.“

Neben Diversität tauschte sich der Beirat mit dem Digitalbeauftragten zu den Themen Zukunftsfonds, Sprach-KI, Börsengänge und Start-ups aus. Der Beirat wurde am 15. Januar 2013 eingesetzt. Er berät den Bundeswirtschaftsminister zu aktuellen Fragen der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland.

Im amtierenden Beirat sind erstmals mehr Frauen als Männer vertreten (15 Frauen, 14 Männer). Weitere Informationen zum Beirat und die Liste der Beiratsmitglieder ist abrufbar unter: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Ministerium/beiratjungedigitalewirtschaft.html