Visual eines Sicherheitsschlosses auf einer Videowall.

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Heute eröffnet die Parlamentarische Staatssekretärin Winkelmeier-Becker die virtuelle KonferenzConference on Shaping a globally secure Industrie 4.0 Ecosystem: Enabling international interoperable security policies“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat gemeinsam mit der Plattform Industrie 4.0 internationale Experten aus Wirtschaft, Ministerien und Regulierungsbehörden unter anderen aus Japan, den USA, der EU, Italien und Frankreich zu der virtuellen Konferenz eingeladen. Mit diesen Ländern bestehen intensive bilaterale Kooperationen bei Industrie 4.0.

Winkelmeier-Becker: „Trotz aktueller Corona-Krise müssen wir den Blick nach vorn richten und wichtige Zukunftsfelder entschlossen voranbringen. IT Sicherheit ist hierbei zentral – auch das hat nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt. Um in den datengetriebenen industriellen Wertschöpfungsnetzwerken der Zukunft erfolgreich zu sein und das notwendige Vertrauen bei den Akteuren zu schaffen, brauchen wir Transparenz und ein gemeinsames Verständnis von den Herausforderungen für die IT-Sicherheit. Entscheidend ist dabei, Sicherheitsanforderungen und -konzepte in globalen Industrie-4.0-Wertschöpfungsketten zu standardisieren und staatliche Regulierungen zu synchronisieren. Die Konferenz soll hierfür allen Beteiligten wichtigen Input liefern. Ein wichtiges Thema wird zudem das europäische Projekt GAIA-X sein, das aktuell den Aufbau einer vertrauensvollen Dateninfrastruktur vorantreibt und die Grundlage für den dazugehörigen Datenraum in der Industrie 4.0 ist.“

Datengetriebene Geschäftsmodelle verändern die Wertschöpfungsprozesse in der Industrie grundlegend. Der Aufbau neuer und flexibler Datenökosysteme ist hierfür die Grundlage. In diesen neuen Wertschöpfungsnetzwerken wird der Datenaustausch unternehmens- und länderübergreifenden stark zunehmen. Um die Resilienz von Lieferketten zu stärken, ist Transparenz über die bestehenden Anforderungen und Regulierungsansätze bei IT-Sicherheit in verschiedenen Ländern notwendig. Auf der Konferenz werden hierzu Möglichkeiten aufgezeigt und diskutiert, wie etwa für die Bereiche sichere Infrastruktur oder sichere Kommunikation. Die Plattform Industrie 4.0 entwickelt Standardisierungskonzepte, z.B. zur flexiblen und unternehmens- und länderübergreifenden Kommunikation. Auf der Konferenz werden auch konkrete Demonstratoren vorgestellt.