Junge Menschen schreiben etwas auf

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie modernisiert bei Bedarf die Ausbildungsordnungen für die dualen Berufe der gewerblichen Wirtschaft oder entwickelt ganz neue Ausbildungsberufe. So sind Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen immer auf der Höhe der Zeit.

Die Verhandlungen mit den Sachverständigen aus Betrieben und Berufsschulen unter Moderation des Bundesinstituts für Berufsbildung laufen auch in der Krise weiter. Die duale Berufsausbildung behält so ihre herausragende Bedeutung für die Unternehmen. Dank der dualen Lehre hat Deutschland mit nur 5,4 Prozent die mit Abstand geringste Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa. Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 15,7 Prozent.

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres treten modernisierte Verordnungen für folgende elf Berufe in Kraft

  • Bankkaufmann/-frau,
  • Biologielaborant/-in,
  • Chemielaborant/-in,
  • Fachinformatiker/-in,
  • Hauswirtschafter/-in,
  • IT-Systemelektroniker/-in,
  • Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement,
  • Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement,
  • Kaufmann/-frau für IT-Systemmanagement,
  • Lacklaborant/-in,
  • Mediengestalter/-in Bild und Ton.

Darüber hinaus laufen aktuell die Sachverständigenarbeiten für über 30 Ausbildungsberufe, deren modernisierte Verordnungen 2021 oder 2022 in Kraft treten werden.