Turm zur Rohstoffgewinnung

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Mit dem heute verabschiedeten Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) wurde auch der Weg zum Aufbau von vier DLR-Einrichtungen in den Braunkohlerevieren frei gemacht, die als Teil der Strukturmaßnahmen des Bundes im Gesetz verankert sind.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Ein erfolgreicher Strukturwandel in den Braunkohlerevieren schafft Arbeitsplätze und macht zugleich unsere Wirtschaft fit für die Zukunft. Nur so können wir uns im internationalen Umfeld optimal aufstellen. Diese Ziele verfolgt das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen. Ich freue mich, dass wir auch im Bundeswirtschaftsministerium unseren Teil dazu beitragen können. Die neuen vier DLR-Einrichtungen arbeiten an zukunftsweisenden Themen, die sowohl für unsere Wirtschaft als auch zur Bewältigung des Klimawandels eine hohe Relevanz haben.“

Im Rheinischen Revier werden zwei Einrichtungen angesiedelt: Das DLR-Institut für Future Fuels in Jülich, das sich der solarthermischen Erzeugung von Brennstoffen im industriellen Maßstab widmet, und ein neuer Standort in Aachen/Merzbrück, an dem zu Fragen des elektrischen Fliegens geforscht werden soll (Kleinflugzeuge, Lufttaxis, Urban Air Mobility). Ein DLR-Institut für emissionsarme Luftfahrtantriebe in Cottbus im Lausitzer Revier erforscht die Entwicklung neuartiger hybrid-elektrischer Triebwerke für die Luftfahrt. Für das mitteldeutsche Revier wird sich in Cochstedt ein DLR-Kompetenzzentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme mit der Forschung auf dem Feld unbemannter Luftfahrtsysteme beschäftigen.

Das DLR ist mit rund 9.000 Mitarbeitern eine der größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Deutschlands. An bundesweit 28 Standorten wird auf den Gebieten der Luft und Raumfahrt, der Energieversorgung, des Verkehrs, der Sicherheit und der Digitalisierung geforscht. Mehr unter: www.dlr.de