Luftbild einer Ortschaft; Quelle: iStock.com/cinoby

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Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat ein Gutachten zur Evaluation der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) vorgelegt. Die Ergebnisse belegen eindeutig die positiven Effekte der Investitionsförderung in strukturschwachen Regionen.

Anlässlich der Veröffentlichung des Gutachtens betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit der regionalen Wirtschaftsförderung verfügen wir über ein starkes und wirksames Instrument! Gemeinsam mit den Ländern setzen wir über gezielte Investitionsanreize Wachstumsimpulse in wirtschaftlich schwächeren Regionen und tragen damit zum Abbau regionaler Unterschiede und zur Sicherung von Arbeitsplätzen in den Regionen bei. Die regionale Wirtschaftsförderung ist daher auch in Zukunft und gerade jetzt in der aktuellen Corona-Krise wichtiger denn je und zugleich ein Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Land.“

Im Mittelpunkt des vorgelegten Evaluationsgutachtens steht eine Wirkungsanalyse für den Förderzeitraum 2009-2016, bei der GRW-geförderte Betriebe hinsichtlich ihrer Entwicklung mit einer Kontrollgruppe von sehr ähnlichen, nicht von der Förderung begünstigten Betrieben, verglichen werden. Die Gutachter heben insbesondere das durch die GRW-Förderung ausgelöste Beschäftigungswachstum hervor, welches auch einige Jahre nach Ende der Förderung noch nachweisbar ist. Das zentrale Ziel der GRW, dauerhafte Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen zu schaffen und auf diesem Weg gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, wird damit erreicht. Positiv wirkt sich die GRW-Förderung auch auf den Umsatz der geförderten Betriebe und das regionale Einkommen aus.

Für die GRW stellt der Bund jährlich 600 Millionen Euro bereit. Zusammen mit dem Finanzierungsanteil der Länder in gleicher Höhe können somit jährlich 1,2 Milliarden Euro eingesetzt werden. Zur Unterstützung der regionalen Wirtschaftsstrukturen in der Corona-Pandemie wird die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets zudem in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250 Millionen Euro zusätzlich an Bundesmitteln für die GRW zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zur GRW finden Sie hier und zur Evaluation der GRW hier.