Autos in Fabrik

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Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dr. Ulrich Nußbaum, hat heute den „Transformationsdialog Automobilindustrie“ gestartet. An der Auftaktsitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, der Automobilindustrie, der Gewerkschaften sowie von weiteren relevanten Institutionen teil.

Staatssekretär Dr. Nußbaum: „Um den Strukturwandel in der Automobilindustrie zukunftsorientiert zu gestalten, müssen alle Akteure eng zusammen arbeiten. Dafür schaffen wir mit dem heute gestarteten‚ 'Transformationsdialog Automobilindustrie' eine geeignete Dialogplattform. Wir wollen Innovationen und Zukunftstechnologien in die regionalen Räume tragen, um dort neue Perspektiven und Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür werden wir zusammen mit den Ländern und den Akteuren in den betroffenen Regionen die bestehenden Instrumente auf Verbesserungen prüfen und neue Wege diskutieren.“

Im Rahmen der Auftaktsitzung sollen die relevanten Konsequenzen des Strukturwandels insbesondere für Zulieferer und Regionen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen erörtert werden. Damit Deutschland ein international führender Standort der Automobilindustrie bleibt, bedarf es eines koordinierten und mittelfristig angelegten Vorgehens, das die Bedingungen am deutschen Industrie- und Automobilstandort verbessert, vorhandene Kompetenzen stärkt und die Erschließung neuer Wertschöpfungschancen unterstützt.

Die Diskussion soll im Herbst dieses Jahres im Rahmen von vier Regionaldialogen fortgeführt werden, die sich mit den Themenblöcken

  • „Strategien der Länder und der Unternehmen“,
  • „Innovations-Netzwerke, Weiterbildungsverbünde, Kompetenz-Hubs“,
  • „Unternehmensfinanzierung und Steuerrecht“ sowie
  • „Förderinstrumente“

befassen werden.

Die ersten Ergebnisse des Transformationsdialoges sollen im Spätherbst diesen Jahres in die „Konzertierte Aktion Mobilität“ (KAM) unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel einfließen.