Flagge Deutschlands, der Schweiz und der europäischen Union

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Im Vorfeld der am 1. Juli 2020 beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft führen der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier und Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Schweizer Bundespräsidentin und Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), heute ein bilaterales Gespräch per Videokonferenz. Den Schwerpunkt des Gesprächs bilden die Europapolitik und die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder im Zeichen der Covid-19-Pandemie.

Bundesminister Altmaier: „Unsere Länder sind ökonomisch sehr eng verflochtene Nachbarn und haben auch darüber hinaus viel gemeinsam – nicht zuletzt die Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie jetzt alle stellt. Für den deutschen Vorsitz im Rat der Europäischen Union wird es in der zweiten Jahreshälfte darum gehen, wie wir den Binnenmarkt, der auch Deutschland und die Schweiz verbindet, wieder in Gang und die europäische Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Dabei gilt es, die Chancen des Green Deal als Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung zu nutzen.“

Deutschland und die Schweiz unterhalten vielfältige und intensive Wirtschaftsbeziehungen. Im Jahr 2019 tauschten beide Länder Güter im Wert von insgesamt rund 102 Milliarden Euro aus. Für die Schweiz ist Deutschland der wichtigste Handelspartner. Für Deutschland gehört die Schweiz seit Jahren zu den zehn wichtigsten Handelspartnern.