Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin

© Tobias Koch

„Gerade jetzt in der Coronakrise fällt vielen auf, dass es ein eklatantes Missverhältnis gibt zwischen der gesellschaftlichen Bedeutung vieler Berufe und der Bezahlung der Menschen, die in diesen Berufen arbeiten. Häufig sind davon Frauen betroffen, sei es die Kassiererin im Supermarkt, die Pflegekraft im Altenheim oder die Erzieherin. Aber nicht nur dort, sondern im gesamten Wirtschaftsleben erhalten Frauen niedrigere Löhne als Männer. Das müssen wir ändern, zum Beispiel indem wir zu höheren Preisen für Care-Arbeit und Dienstleistungen bereit sind, mehr Mädchen für die gut bezahlten MINT-Berufe gewinnen und die ungewollte Teilzeitquote bei Frauen zurückfahren. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern muss endlich auf allen Ebenen eine Selbstverständlichkeit werden.“