Zwei Kollegen sprechen vor einem Laptop über ein Projekt

Zwei Kollegen sprechen vor einem Laptop über ein Projekt

© iStock.com/Pinkypills

Der Beauftragte für die Digitale Wirtschaft und Start-ups Thomas Jarzombek, hat heute in Berlin mit dem Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ unter anderem über den Zukunftsfonds, das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterbeteiligung, den Klimaschutz und Start-ups gesprochen.

Jarzombek: „Hochqualifiziertes Personal zu gewinnen und an sich zu binden, ist insbesondere für schnell wachsende Start-ups ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der Wettbewerb um die besten Köpfe entscheidet maßgeblich mit darüber, wessen digitale Geschäftsidee sich global behaupten kann. Mit dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft tritt, wird die Bundesregierung Anerkennungsverfahren vereinfachen, die Visastellen als erste Anlaufstellen im Ausland besser ausstatten und die Antragsverfahren digitalisieren. Im nächsten Schritt müssen wir auch das Thema Mitarbeiterbeteiligung angehen.“

Vorsitzender des Beirats „Junge Digitale Wirtschaft“, Prof. Dr. Tobias Kollmann: „Die Mitarbeiter über Anteile am Erfolg eines Start-ups zu beteiligen ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, um Fachkräfte für diese jungen Unternehmen zu gewinnen. Für diese Beteiligung im Rahmen von ESOP-Programmen (Employee Stock Ownership Plan) müssen wir schnell die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland anpassen, damit wir im internationalen Wettbewerb um kluge, kreative und digitale Köpfe nicht weiter an Boden verlieren. Neben einem angemessenen Lohn wollen diese Fachkräfte nämlich zunehmend auch wissen, wie sie am Unternehmenserfolg partizipieren, zu dem sie als Angestellte gerade in der Anfangsphase eines Start-ups maßgeblich beitragen.“

Der Beirat wurde am 15. Januar 2013 eingesetzt. Er berät den Minister zu aktuellen Fragen der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland. Durch thematische Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen bringt der Beirat seine praxisnahe Expertise ein, um das wirtschaftliche Umfeld für die digitale Wirtschaft in Deutschland und Europa weiter zu verbessern.