Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (links) und  Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA) (rechts)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (links) und Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA) (rechts)

© BMWi/Andreas Mertens

Heute findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Vorstellung des Länderberichts der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Energiepolitik Deutschlands (PDF, 11 MB) statt. Welche Fortschritte auf Grundlage des ambitionierten Energiewendefahrplans in den letzten Jahren erreicht wurden und welche Herausforderungen mit Blick auf die Zielsetzung einer CO2-neutralen Wirtschaft bis 2050 bleiben, sind Gegenstand der Veranstaltung, die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der IEA, eröffnet wird.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Ich danke der IEA für ihren kritischen und konstruktiven Blick auf die Energiewende in Deutschland. Darüber, dass der Bericht die großen Fortschritte seit der letzten Länderprüfung 2013 anerkennt, freue ich mich. Aber natürlich bleibt noch viel zu tun. Hier zeigt der Bericht der IEA die richtigen Themen auf. Zentrale Punkte wie zum Beispiel die CO2-Bepreisung auch in Sektoren außerhalb des EU-Emissionshandelssystems haben wir bereits vorangebracht.“

Seit der Prüfung der deutschen Energiepolitik durch die Internationale Energieagentur (IEA) im Jahr 2013 ist die Energiewende das prägende Element der Energiepolitik in der Bundesrepublik Deutschland geblieben. Die IEA führt die Prüfungen der Energiepolitik ihrer Mitgliedsländer in einem regelmäßigen Turnus von fünf bis sechs Jahren durch. Sie sind verpflichtender Bestandteil der Mitgliedschaft in der Organisation. Ziel ist es, die untersuchten Länder in der Fortentwicklung ihrer Energiepolitik zu unterstützen und den Austausch internationaler Erfahrungen zu fördern.

Neben Bundesminister Altmaier und Exekutivdirektor Dr. Birol gehören zu den Teilnehmern Vertreter von Botschaften der IEA-Mitgliedsländer, nationale und internationale Presse, Vertreter von Industrieverbänden, Think Tanks und Nichtregierungsorganisationen.