Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier trifft Taavi Aas, den Minister für Wirtschaft und Infrastruktur der Republik Estland

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier trifft Taavi Aas, den Minister für Wirtschaft und Infrastruktur der Republik Estland

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundesminister Altmaier reist heute für zwei Tage nach Estland, Lettland und Litauen. Die Reise bildet den Auftakt seiner EU-Hauptstadtreise im Vorfeld der europäischen Ratspräsidentschaft. In den nächsten Wochen und Monaten werden weitere Reisen folgen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier möchte sich mit seinen europäischen Amtskollegen im Vorfeld der im zweiten Halbjahr beginnenden Ratspräsidentschaft zu den Themenfeldern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie austauschen und die bilaterale Kooperation vertiefen.

Bundesminister Altmaier: „Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Wir wollen ein starkes, modernes und bürgernahes Europa, das seine Werte zu schützen weiß, gemeinsam mit unseren europäischen Partnern voranbringen. Mein Ziel ist es, die EU als wettbewerbsfähigen und global agierenden Wirtschaftsraum zu stärken. Gerade in Zeiten internationaler Handelskonflikte müssen wir den europäischen Binnenmarkt stärken und gleichzeitig gemeinsam für einen regelbasierten Handel und eine Stärkung und Reform der WTO eintreten.“

Es ist die erste Reise eines deutschen Bundeswirtschaftsministers in die baltischen Länder in neuerer Zeit. Bundesminister Altmaier wird mit seinen Amtskollegen für Wirtschaft, Energie, Handel, Digitales und Kohäsionspolitik sprechen. Außerdem sind Treffen mit wichtigen Vertretern von Wirtschaft und Politik aller drei Länder geplant. Im Dialog mit Studenten und jungen Leuten wird Bundesminister Altmaier über die Zukunft der Europäischen Union und einen möglichen Beitrag der deutschen Ratspräsidentschaft hierzu sprechen.

Die drei baltischen Staaten sind 2004 der Europäischen Union beigetreten und zeichnen sich durch eine sehr hohe Unterstützung ihrer Bevölkerung zur EU aus. Sie haben in den letzten Jahren einen fulminanten Wirtschaftsaufschwung vollzogen. Zusammengenommen betrug das Handelsvolumen mit Deutschland 2018 10,8 Mrd. Euro. Deutschland steht jeweils auf Platz 2 der Hauptlieferländer und auf Rang 4 bzw. 5 (Estland) der Hauptabnehmerländer für die baltischen Länder.