Junge Frau in einem Kühllabor

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Heute fand die Auftaktveranstaltung des vom BMWi geförderten Projekts „Hand in Hand for international Talents“ statt. Umgesetzt wird das Projekt durch die DIHK Service GmbH in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Rahmen des Projektes sollen Fachkräfte aus Brasilien, Indien und Vietnam an Unternehmen in Deutschland vermittelt werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Ob fehlendes Personal im IT-Bereich, in der Pflege oder im Handwerk – die Gesellschaft spürt die Folgen des Fachkräftemangels schon heute. Langfristig sind wir dringend auf eine höher qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie müssen es deshalb die Unternehmen schaffen, sowohl die kurzfristigen Herausforderungen zu meistern als auch langfristig in die Zukunft zu investieren. Mit dem Projekt „Hand in Hand for International Talents“ leisten wir hierzu einen Beitrag.“

Mit dem Projekt werden alle Etappen der Fachkräfteeinwanderung optimiert: von der Auswahl geeigneter Kandidaten im Ausland, über den Sprachenerwerb, die Anerkennung beruflicher Qualifikationen und die Visumserteilung, bis hin zur erfolgreichen Vermittlung an einen Arbeitgeber in Deutschland. Das Projekt berücksichtigt auch die soziale und betriebliche Integration in Deutschland, die eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einwanderung ist.

Das Projekt fokussiert sich auf Berufsgruppen mit Fachkräfteengpässen, insbesondere im Bereich der Informatik, Softwareentwicklung und Elektrotechnik. Es setzt dabei auf die Vernetzung der Kompetenzen von IHK, AHK und der Bundesagentur für Arbeit und auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern. „Hand in Hand for International Talents“ wurde in Begleitung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes entwickelt, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist.