Dazu Marco Wanderwitz, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer: „Mit Entscheidungen wie dieser zum Aufbau einer großen neuen Außenstelle in Weißwasser setzt die Bundesregierung wichtige Impulse - nicht nur für die Lausitz, die sehr stark vom Strukturwandel betroffen ist, sondern auch für die Gesamtheit der neuen Bundesländer. Das BAFA zeigt eindrucksvoll, wie schnell gute, hochwertige und dauerhafte Arbeitsplätze in dieser herausgeforderten Region entstehen können, und auch künftig entstehen werden.“

Torsten Safarik, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): "Der Bund hält Wort: Nach einem gemeinsamen, organisatorischen Kraftakt von Bund, Land und Kommune haben wir innerhalb nur eines Jahres bereits über 100 Menschen aus der Region eine neue Zukunftsperspektive gegeben. Die neuen Kolleginnen und Kollegen arbeiten hoch engagiert in unseren Energieförderprogrammen mit. Ganz gezielt sind wir mit Programmen für den Kohleausstiegt in eine Region des Kohleausstieges gegangen und der Erfolg gibt uns Recht. Wir bringen neue Energie in die Oberlausitz.“

Ende November 2019 hatten Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der sächsische Ministerpräsident Kretschmer bekanntgegeben, dass eine neue Außenstelle des BAFA in Weißwasser in der Oberlausitz angesiedelt wird. Das BAFA hat mit hohem Einsatz – trotz Einschränkungen durch die Coronapandemie – die neue Außenstelle bereits im Frühjahr 2020 eröffnet. In der Außenstelle werden insbesondere die Förderprogramme „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ sowie zur Heizungsoptimierung umgesetzt. Auch die Anträge für das ‚Anpassungsgeld Braunkohle‘ werden hier bearbeitet, mit dem Beschäftigten der Kohleindustrie der Übergang in den Ruhestand erleichtert wird.

Die Außenstelle ist Teil der Maßnahmen für den Kohleausstieg und der Unterstützung der Regionen, die besonders vom Strukturwandel betroffenen sind. Ziel ist es, mit der Ansiedlung von Bundeseinrichtungen bis 2028 bis zu 5.000 Arbeitsplätze zu erhalten beziehungsweise neu zu schaffen.