Autos in Fabrik

© iStock/xenotar

In der gestrigen hochrangigen Sitzung des „Transformationsdialogs Automobilindustrie“ unter der Leitung von Staatssekretär Dr. Ulrich Nußbaum im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde der „Bericht über den Transformationsdialog Automobilindustrie“ angenommen. An der Sitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Automobilwirtschaft, der Gewerkschaften, der Arbeitgeberverbände sowie von weiteren relevanten Institutionen teil.

Staatssekretär Dr. Nußbaum: „Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer sind wie kaum eine zweite Branche vom Strukturwandel herausgefordert: hin zu alternativen Antrieben, vernetztem Fahren und einer digitalisierten Produktion. Mit dem Transformationsdialog Automobilindustrie haben wir eine erfolgreiche Dialogplattform mit den relevanten Stakeholdern geschaffen mit dem Ziel, den Strukturwandel für die Regionen, die Unternehmen und die Beschäftigten erfolgreich zu gestalten. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Transformationsdialogs liegen nun vor. Sie sollen in die „Konzertierte Aktion Mobilität“ unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel einfließen.“

Der Bericht spricht sich unter anderem für verlässliche Rahmenbedingungen insbesondere im Klima-Bereich, Technologieoffenheit, einen Rechtsrahmen für neue Technologien, ein innovations- und mittelstandsfreundlicheres Steuerrecht, mehr Wissenstransfer zugunsten von KMU und gemeinsame Anstrengungen zur Weiterbildung und Qualifizierung der Beschäftigten aus.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte den „Transformationsdialog Automobilindustrie“ eingerichtet, um gemeinsam mit relevanten Akteuren aus den Ländern, der Wirtschaft und besonders betroffenen Regionen die Auswirkungen des Strukturwandels in der Automobilindustrie zu erörtern. Im September und Oktober wurden dazu Regionaldialoge auf Expertenebene zu vier Handlungsfeldern durchgeführt: Strategien der Länder und der Unternehmen, Innovationsnetzwerke, Weiterbildung und Qualifizierung sowie Unternehmensfinanzierung, Steuerrecht und Förderinstrumente. Die Diskussionsergebnisse und Handlungsempfehlungen der Regionaldialoge bilden die Grundlage des nun veröffentlichten Berichts.