Stahlindustrie zum europäischen Stahl-Aktionstag.

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Unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, tagt heute das vierte Ministertreffen des „Global Forum on Steel Excess Capacity“ per Videokonferenz. Ziel des Forums ist es, eine Lösung für das Problem globaler Überkapazitäten auf dem Stahlmarkt zu finden. Für das Bundeswirtschaftsministerium nimmt die Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, teil.

Parlamentarische Staatssekretärin Winkelmeier-Becker im Vorfeld des Treffens: „Globale Überkapazitäten auf dem Stahlmarkt sind eine der Hauptursachen für die aktuelle Krise der Branche. Die weltweiten Überkapazitäten können nur im Konsens der stahlproduzierenden Staaten abgebaut werden. Insofern sind multilaterale Ansätze wie der des Global Forums unverzichtbar und wir unterstützen als Bundesregierung die Arbeit des Global Forums weiterhin mit Nachdruck. Wir sind seit 2017, als das globale Stahlforum unter deutscher G20 Präsidentschaft gegründet wurde, bereits weit gekommen und haben im hohen Maße Transparenz und Vertrauen zwischen den Mitgliedern geschaffen. Es ist aber noch ein langer Weg, um die Hauptursache der globalen Überkapazitäten, die marktverzerrender Subventionen, zu beseitigen. Hierfür brauchen wir gemeinsames Handeln auf multilateraler Ebene.“

Gemeinsam wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Appell an die Staats- und Regierungschefs der G20 senden, das Problem globaler Produktionsüberkapazitäten wieder in die G20 Agenda aufzunehmen und die bereits beschlossenen Maßnahmen zum Abbau marktverzerrender Subventionen zügig umzusetzen.