Am 19. Dezember 2019 fanden trilaterale Gespräche zwischen der EU-Kommission, der Ukraine und Russland unter der Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums statt.

Am 19. Dezember 2019 fanden trilaterale Gespräche zwischen der EU-Kommission, der Ukraine und Russland unter der Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums statt.

© BMWi/Susanne Eriksson

Zum Verlauf der heutigen trilateralen Gasgespräche erklärt der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:

„Wir haben heute bei den trilateralen Gasverhandlungen einen wichtigen Schritt gemacht. Eine Verständigung im Grundsatz wurde erzielt, jetzt muss die Finalisierung erfolgen.

Ich möchte der Europäischen Kommission und dem Vizepräsidenten Šefčovič sowie beiden Delegationen – angeführt von den Ministern Nowak und Orzhel – meine Anerkennung und meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Ein wichtiger Schritt ist gemacht!“

Heute fand die fünfte Runde der trilateralen Gespräche zwischen der EU-Kommission, der Ukraine und Russland statt. Die Gespräche wurden im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin geführt. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hatte diese Gespräche im Juli 2018 initiiert. In den heutigen Verhandlungen waren das Bundeswirtschaftsministerium und Bundeswirtschaftsminister Altmaier eng eingebunden. Die Gesamtkoordinierung lag bei der EU-Kommission. In den Verhandlungen ging es um eine mögliche politische Einigung über einen künftigen Vertrag zwischen Russland und der Ukraine, der die Dauer, das Volumen und den Preis des Gastransits regeln soll.

Zu Beginn der Verhandlungen fanden heute Morgen ein bilaterales Treffen zwischen dem Vizepräsidenten der EU-Kommission Šefčovič und Bundeswirtschaftsminister Altmaier statt sowie weitere Gespräche mit den Verhandlungsteams der Ukraine und Russland.