Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, MdB Norbert Brackmann, bei der Eröffnung der Statustagung "Maritime Technologien"

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, MdB Norbert Brackmann, bei der Eröffnung der Statustagung "Maritime Technologien"

© BMWi/Andreas Mertens

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, MdB Norbert Brackmann, eröffnet heute die Statustagung „Maritime Technologien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Auf der Tagung werden maritime Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der Förderung des BMWi präsentiert, die 2019 erfolgreich abgeschlossen wurden. Die aktuellen Megatrends Digitalisierung, Umweltschutz und autonomes Fahren stehen im Zentrum der Veranstaltung.

Brackmann: „Die maritime Wirtschaft ist bereits heute innovativer und produktiver als der Durchschnitt der Wirtschaftsbranchen. Es kommt jetzt darauf an, dass sie mit voller Kraft Kurs hält in Richtung der Megatrends Digitalisierung, autonomes Fahren und umweltfreundliche Antriebe. Hierbei werden wir die Unternehmen weiterhin unterstützen. Deshalb sind im Haushalt des BMWi für 2020 fast 50 Millionen Euro für die Unterstützung der maritimen Wirtschaft vorgesehen.“

Die vom BMWi jährlich veranstaltete Statustagung „Maritime Technologien“ zählt zu den bedeutenden Fachkonferenzen der maritimen Branche in Deutschland. Sie bietet eine Diskussions- und Informationsplattform für Innovationstreiber aus Industrie, Forschung, Verbänden und Politik. Im Mittelpunkt der Statustagung steht in diesem Jahr die Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zum autonomen Schiff – Technologien und Rahmenbedingungen“. Dabei geht es um innovative Lösungsansätze und regulatorische Voraussetzungen für den Einsatz von selbstfahrenden Systemen in der Binnenschifffahrt.

Die Maritime Wirtschaft sichert bundesweit Wertschöpfung und Arbeitsplätze. In der Nationalen Industriestrategie 2030 ist sie als eine der Schlüsselbranchen für unsere Volkswirtschaft aufgeführt. Im Haushalt des BMWi sind für 2020 insgesamt rund 49 Millionen Euro für das „Maritime Forschungsprogramm“ und die „Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit“ vorgesehen.“